Freitag, 27. Oktober 2017

Parkas und lange Outdoorcardigans - Teil 2

Trendteile in Olive oder Camouflage

Wie jeder Hundebesitzer muss auch ich jeden Tag mit den Hunden spazieren gehen, egal welches Wetter herrscht. Im Winter heißt dies meist eisiger Wind, Kälte, Nebel, Regen oder Schneefall. Um bei jeder Witterung gut geschützt zu sein, braucht man wirklich gute Jacken. Dabei bin ich kein Freund von Outdoor-Funktionsjacken, die winddicht und wasserabweisend sein sollen. Mag sein, dass sie dies sind, aber nach einer halben Stunde strammen Marsches schwitze ich sehr darin. Ich habe auch schon echte Daunenmäntel probiert, das gleiche. Sie sind schön, solange man sich nicht zu viel bewegt. Daher bevorzuge ich wieder normale Mäntel aus Naturmaterialien, diese müssen zwar wieder trocknen, wenn sie außen Nass werden, aber im Inneren herrscht ein besseres Klima bei Bewegung.

In diesem Jahr brauchte ich eine neue, richtig dicke Winterjacke. Die alte löste sich schon letztes Jahr langsam auf, hat aber über 7 Jahre gute Dienste getan.
Diese Jacken müssen den praktischen Teil erfüllen, wie große Taschen zu haben, weit und lässig für diverse Unterkleidung, Feuchtigkeit und Spritzwasser abweisend, gegen kleinere Flecken unempfindlich, und sie müssen über den Po gehen. So dachte ich an einen dieser Parkas mit Camouflage Muster. Mein Erster Parka! All die Anforderungen die ich stelle, erfüllt er. Meine Wahl fiel auf einen mit Webpelz gefütterten Parka. Er hat diesen typisch rauen Oberstoff von Parkas aus Baumwolle und das angesagte Camouflage Muster, ist durch den Webpelz innen sehr warm und kuschelig, er hat eine große Kapuze, für die ganz kalten Tage zum Spaziergang ideal, wenn der eisige nasse Nebel vorherrscht. Da ich mehr auf die edleren Teile stehe, habe ich meinen Parka mit schwarz verbrämten Pelz gewählt, er passt dann auch besser zum Kombinieren. Er wurde schon einmal auf einer Modenschau präsentiert und die Frauen waren begeistert von ihm. Ich bin es auch! Er ist wirklich schön zu tragen, ist nicht schwer, schön leicht, was mir an Mänteln auch immer wichtig ist. Zu schließen ist er mit Reißverschluss oder Druckknöpfen, er hat beide Varianten. Er ist von New Age und kann bei Trés Chic KK bestellt werden. Diesen gibt es leider nur auf Anfrage. Es handelt sich um ein Haute-Couture Stück. Durch die vielfältigen Farben des Parkas, kann man ihn mit vielem kombinieren, man ist nicht so sehr auf eine Farbe festgelegt.

Hier mit grauem Sweatshirt mit transparentem weißen Stoffabschluß im zwei-Lagen-Look und einfachen schwarzen Mini, mit Overknees. Wichtig ist bei flauschigen, weiten Mänteln darunter enge Kleidung zu tragen, damit man nicht plüschig wirkt. Dies geht sehr gut mit Leggings oder engen Kleidern, auch mit Jeans geht es. Im Winter darf dann der Mantel ruhig dicker sein, wir wollen ja nicht frieren. Der Figur tut es keinen Abbruch, achtet man darauf, dass wie hier eine Schnürung in der Taille oder eine gesteppte Raffung da ist. Die guten Mäntel sind aber auf Taille geschnitten oder mit einem Gürtel zum Binden. Somit erzeugt man die Sanduhr-Silhouette und man wirkt wieder schlanker wie in den gerade geschnittenen dicken Daunen-Mänteln, die oft sehr unvorteilhaft sind. 
Man kann ihn genauso wie die Jacke in Teil 1 zum Biker oder Tarn-Look mit richtigen Winterstiefeln tragen, es darf aber auch hier wieder etwas schicker sein, wenn man zum Beispiel einkaufen geht. Darunter kann man alle Farben tragen, die auch in dem Camouflage enthalten sind. Das sind beige, helles oder dunkles Olive und Schwarz. Auch dunkelbraune Töne sind in dem Muster enthalten, was wiederum zu Bordeaux harmoniert. Hier das beige Rinascimento Kleid mit bronzenen Deko-Applikationen.



Er hat eine große Kapuze, die man im Winter wirklich sehr weit ins Gesicht ziehen kann, damit man richtig gut gegen den kalten Wind geschützt ist, und die Ohren bleiben auch schön warm.


Da es sich hier um ein Designer Stück handelt, ist der Webpelz von einem echten Pelz kaum mehr zu unterscheiden. Es gibt nun wirklich sehr schöne Webpelze, die genauso schön schimmern, wie echte Pelze. Es besteht also kein Grund mehr, echte Pelze zu tragen.
Kombiniert werden kann auch der Parka mit Rosa. Mit einem langen Pulli zum Beispiel mit einem silbernen Kleeblatt darauf gestickt, mit schwarzen Leggings, und den grünen Stiefeln von Mjus, die ich habe, die den Metallic-Look aufnehmen. Ein rosa-farbener Schal rundet den Look ab.
Man kann auch einfach ein langes Top mit Spitzenabschluss in Beige oder Braun dazu tragen, dies darf auch ruhig unter dem Parka heraus blitzen, dazu die Leggings. Der Parka ist so warm, dass man darunter nicht allzu dick angezogen sein muss. Dazu habe ich meine ganz dicken kuschelig warmen Boots, für den schneereichen Winter, mit dicker rutschfester Sohle. Sie sind im Fußbereich aus Gummi und der Schaft ist aus Goretex, somit auch wasserdicht. Da sie schwarz-beige sind, passen sie auch zu dem Parka. Mit Thermo-Leggings gehe ich im Winter so mit den Hunden spazieren. Da ist es egal, wie kalt es ist.
Geht es auf die Weihnachtsmärkte, die bald wieder anstehen, kann es auch ein Outfit ganz in Schwarz darunter sein. Eine Thermo-Leggings mit schwarzen Stiefeln von Bugatti mit Plateau und hohem Absatz. Die transparente Bluse über der Leggings hat im Ausschnitt einen goldenen Reißverschluss, den man je nach Wunsch weiter auf- oder zumachen kann, ein verspieltes Details. Oder man trägt ein kurzes schwarzes Kleid darunter, das auch eng anliegt. Gerne darf es auch eine schöne gemusterte Strumpfhose auf ein schönes Kleid sein. So kommt auch der Parka edel herüber.

Nun kann der Winter kommen, ich bin bestens eingepackt. Egal ob es Weihnachten 20 Grad Plus oder Minus hat, bei uns weiß man ja nie.

Es lohnt sich also ein It-Piece im Parka Style zu holen, speziell in der grünen Farbe. Ob dies nun eine dünnere Jacke oder ein richtig kuscheliger Parka ist, bleibt euch überlassen. Er macht alles  Stil-Richtungen mit, und kann durchaus auch weiblich getragen werden. Hauptsache, ihr fühlt euch wohl darin. Alles andere ist Kombi-Sache.

Viel Spaß, alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Parkas und lange Outdoor Cardigans - Teil 1

Trendteile in Olive oder Camouflage

Parkas sind in diesem Jahr wieder sehr angesagt und die längeren gefütterten Parkas sind ja auch in der kalten Jahreszeit etwas wunderbares zum Einkuscheln. In diesem Herbst sieht man Parkas in unterschiedlichen Längen und Farben, gefüttert oder ungefüttert, aber Olive oder Camouflage sind die angesagtesten Variationen. Dabei können sie mit Fake-Fur-Pelz in dezenten oder mit sehr bunten Farben, mit Patches oder Stickereien oder ähnlichem besetzt sein, aber auch in Uni schlicht gehalten gibt es sie.

Die Camouflage Muster und der Military-Look sind wieder einmal In. Seit meiner Jugend begleitet mich dieser Trend alle paar Jahre wieder, ähnlich wie der Animal-Print. In meiner Lehrzeit war es höchst modern mit Bundeswehr-Hosen auszugehen, heute nennt man sie edel Cargohosen. Prägnant sind die aufgesetzten Taschen an den Hosen. Praktisch waren sie ja, aber heute würde ich sie nicht mehr tragen. Auch die Parkas der Bundeswehr wurden nach und nach immer mehr kultiviert und kaum eine Frau, die nicht mindestens einen im Schrank hat. Danach kamen diese tarnfarbenen Teile alle paar Jahre wieder auf, und diese Saison ist es wieder einmal so weit. Man kann auf den Straßen nicht nur Jacken sehen, auch Hosen und Shirts in Camouflage, kombiniert mit den modernen Traktor Heels oder mit dem Military Chic in Metallic sehr modern. Doch olive-farbene Jacken und Parkas kann man auch schicker und weiblicher kombinieren.

Da nun bald das richtige Schmuddelwetter mit viel Nebel und Regen losgeht habe ich mir für die Übergangszeit zum Spazieren gehen eine leichte olive-farbene Jacke mit Kapuze geholt. Ich liebe diese leichten weiten und bequemen Jacken mit Kapuzen sehr, sie machen alles mit. Vom Design her ist er an einen Parka angelehnt. Der leichte Mantel ist zweilagig, innen aus grauem Bauwollstoff und mit einem grünen unempfindlichen rauen Überstoff zusammen gewebt. Die Jacke habe ich bei Trés Chic KK von der Marke Risskio gekauft und kostet um die 80 Euro. Man kann kleine Flecken von nassen Hundepfoten leicht mit einem feuchten Tuch abwischen. Das wäre bei den aktuellen Sweat-Cardigans oder langen Hoodies nicht möglich. Die Jacke ist in Schnitt und Form nahe bei den ungefütterten Parkas, aber etwas edler gehalten. Sie hat auch noch einen Tunnelzug in der Taille, damit eine schlanke Silhouette gewahrt bleibt.


Kombinierbar ist die Jacke mit Bordeauxroten Stiefeletten genauso wie mit Schwarzen. Es passen Röcke dazu, diese können schwarz oder grün sein, grau kariert oder gestreift. Mit einer rosa-farbenen Bluse dazu, liegt man wieder im Trend. Rosa Seidenbluse von S. Oliver, Rock von Esprit, dazu rosa Pumps von Tamaris. Es geht der Chic-Look als auch der Casual-Wear mit diesen Jacken. Da der Mantel nicht so dick ist und somit nicht aufträgt, können auch dickere Pullis darunter getragen werden, über weit schwingende leichte Röcke.


Tragbar ist aber auch ein schwarz-weißes Kleid mit schwarzen Overknees, durch das graue Innenleben der Jacke sind auch graue Overknees passend. Zum Spazieren gehen oder Einkaufen passen auch Leggins und grobe flache Stiefel zusammen. Zu Jeans passen diese Jacken ebenfalls gut, diese können dann in Blau sowohl in Schwarz oder Grau sein. Sie sehen offen getragen einfach lässig und doch edel aus.
Für längere Autofahrten wähle ich lieber eine dünnere Jacke, da sie praktischer sind. Bis das Auto warm ist, reichen diese gut aus, und man hat trotzdem etwas zum Darüber ziehen. Ausgestattet mit großen Taschen hat man vieles schnell eingesteckt, um auf dem Rastplatz eine kurze Pause zu machen. Bei Regen braucht man keinen Regenschirm, sondern einfach die Kapuze für die paar Meter über den Kopf schieben.

Hier noch eine Variante mit dem Rosenkleid von Rinascimento und Bordeaux. Auch hier passt die dezente Farbe der Jacke gut mit dem Kleid und mit den anders farbigen Stiefeletten.
Für mich ist dies die ideale Jacke für den Herbst im Alltag, passt sie auf fast alle Kleider. Lässig und bequem, trotzdem schicker wie die Sweet- oder Fleecejacken, wärmer und schützender wie Lederjacken. Angenehm zu tragen, da sie nicht so dick ist, für die frühen kühlen Temperaturen am Morgen um aus dem Haus zu gehen genauso passend, wie Nachmittags bei Sonnenschein nach Hause zu gehen.

Tolle Jacke, wenn ihr eine sucht, schnell zum Überstreifen, noch nicht zu warm.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 24. Oktober 2017

Low Carb - Schweinefilt mit Bohnen und Pfifferlingen

Der Trend Low-Carb etabliert sich mittlerweile in vielen Restaurants. Low Carb bezeichnet eine sehr eiweiß - und fettreiche Ernährung ohne Kohlenhydrate. Es gibt sogar spezielle Diäten mit diesem Grundsatz. Low-Carb ist nicht auf Kalorienreduzierung sondern auf Eiweißzufuhr bedacht, wir können uns satt essen, ohne dabei zuzunehmen. Zudem ist es gesünder, da mehr Nährstoffe und Vitamine zugeführt werden, wie dies bei der gewohnten Ernährung stattfindet. Auch die Verarbeitung der Lebensmittel an sich ist schonender, damit zahlreiche Vitamine erhalten bleiben.

Nimmt man abends weniger Kohlenhydrate zu sich, wird die Fettverbrennung über Nacht nicht blockiert. Ideal für Menschen, die abends ihr warmes Essen zu sich nehmen wollen. Ich weiche in Restaurants immer häufiger auf diese Angebote aus, zum einen sind sie kulinarisch lecker und es ist immer Gemüse statt fettiger Bratkartoffeln oder Spätzle aus weißem Mehl auf dem Teller. Zum anderen bleibt das übermäßige Völlegefühl aus und man kann besser schlafen.

Letzte Woche war ich mit meiner Freundin in einem Altbayerischen Lokal, in dem normal nur typisch fettiges Essen wie Schweinebraten mit Knödel oder Schweinshaxe angeboten wird. Ich war dort seit einigen Jahren nicht mehr, kannte es aber von früher noch recht gut. Selbst dort boten sie nun Low-Carb Gerichte an, was wirklich sehr lecker war. Viele Kräuter waren heraus zu schmecken, wenig Salz, und es machte richtig satt, aber nicht zu voll.

Ich bestellte Schweinefilet mit Kräutern, dazu gab es Bohnen, die mit Pfifferlingen gemischt waren.

100 Gramm mageres Schweinefilet haben nur 3 Gramm Fett aber 20  Gramm Eiweiß, ein Grund warum man sich hier keine Gedanken um die aufgenommene Menge machen muss. Hier kann jeder so viel essen, wie er dies möchte.

Da es wieder einmal eine Abwechslung zu dem normalen Speiseplan darstellt, wollte ich es zu Hause nachkochen.

Zutaten:
300 - 400 Gramm Schweinefilet vom Metzger
200 Gramm TK- Bohnen
200 Gramm TK-Pfifferlinge
Auch die Kräuter gibt es als Tiefkühlkost
Knoblauch und Peperoni
Für die Marinade: 1 EL Senf, 1 El Balsmico, 1 EL Rapsöl


Das Schweinefilet wird mariniert nur im Ofen gegart. Nicht angebraten. So wird das Fleisch besonders zart. Dazu wird erst eine Marinade aus 1 EL scharfen Senf, 2 Zehen gepressten Knoblauch, 1 EL Balsamico und 1 EL Rapsöl hergestellt. Das Filet wird damit bestrichen, und anschließend eine Stunde im Kühlschrank zum Ziehen in den Kühlschrank gestellt. Nimmt man das Fleisch zum Garen heraus, kann man es leicht salzen. Anschließend in den 120 Grad vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten auf dem Rost legen.

Die Bohnen und Pfifferlinge habe ich als Tiefkühl-Gemüse gekauft, dies spart Zeit und Aufwand, und es ist trotzdem gesünder als fertige Gerichte. Die Bohnen und die Pfifferlinge gebe ich zusammen in einen Topf zum Dämpfen, also bei leichter Hitze ca. 15 Minuten garen. Dazu schneide ich die Peperoni mit hinein, und presse 2 Zehen Knoblauch aus. Gewürzt wird mit Kräutern und etwas Salz. Hat man im Sommer frisches Bohnenkraut, kann man dies gerne mitkochen. Den Deckel des Topfes nehme ich ab, damit das Wasser, das durch das Auftauen entsteht, verdunsten kann. 

Für den Kräutermantel kann man Petersilie, Thymian und Majoran klein haken und auf einen Teller geben, darin das Filet nach dem Garen wenden. Die Kräuter sollen nicht mit gebraten werden, sondern frisch auf das Fleisch, sonst verlieren sie an Geschmack und Vitaminen, oder sie werden schwarz. Der Jahreszeit entsprechend habe ich diese aber nicht mehr frisch im Garten, auch hier kann auf TK Kräuter ausgewichen werden, um das Fleisch nach dem Garen darin zu wenden. Ich habe 10 Minuten bevor das Fleisch fertig gegart war, noch eine Avocado halbiert und mit dem Rest der Marinade bestrichen und mit in den Ofen gegeben, eine Paprika und Tomaten noch aufgeschnitten und auch im Ofen gegart. Das Filet wird anschließend in Scheiben geschnitten und zu den Bohnen gelegt.
Frische Petersilie darüber und mit Balsamico den Teller dekoriert.
Das Filet wird wunderbar zart und innen noch leicht rosa. Durch die Kräuter geschmacklich sehr lecker. Guten Appetit.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia.

Freitag, 20. Oktober 2017

Superfood Rote Bete - Brotaufstrich

Die Rote Bete ist eine kultivierte Rübe und gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen, sie ist eine zweijährige Krautpflanze und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Als Superfood fand sie lange nicht viel Anklang, dabei hat diese Rübe viel zu bieten. Es wäre Schade, wenn wir ihr nicht mehr Beachtung schenken würden und sie öfter in unseren Speiseplan integrieren würden.

Wie alle Rüben ist auch Rote Bete sehr gesund, sie hat viel Vitamin A, B und C, Calium, Kalzium, Jod und Magnesium, aber auch viel Eisen und Folsäure. Gerade jetzt im Herbst unterstützt sie uns, um uns gut auf die Erkältungszeit vorzubereiten, da sie unserem Immunsystem stärkt. Außerdem senkt sie den Blutdruck auf natürliche Weise, regt den Stoffwechsel an und ist blutreinigend. So ist sie ein sehr gesundes Low Carb Lebensmittel, eine richtige Powerknolle. Rote Bete. Mittlerweile gibt es sogar Nudeln aus Rote Bete. Viele kennen sie aber nur als Salat im Glas, dabei sie ist sehr aromatisch und vielfältig. Rote Bete kann genauso als Carpaccio, Suppe, Brotaufstrich oder Eintopf verwendet werden. Auch roh kann man Salate daraus zaubern, und die Blätter der Rübe dabei mitverwenden.

Verwendet man sie gekocht, muss sie allerdings sehr lange kochen. Ca. 30 - 40 Minuten muss sie mit der Schale kochen, sonst würde sie die Farbe verlieren. Es gibt sie aber auch schon fertig gekocht im abgepackten Paket. Ich kaufe diese fertig gekochten Rote Bete Pakete, um mir die Kochzeit zu sparen, so muss ich sie nur noch weiter verarbeiten. Dabei sind diese Pakete nicht sehr teuer, für die Menge an Mahlzeiten, die man daraus machen kann. Der Farbstoff ist sehr intensiv, daher achtet bei der Verarbeitung auf entsprechende Kleidung, Spritzflecken bekommt man aus der Kleidung kaum mehr heraus, man kann es nur mit Zitrone versuchen.

Wie die meisten Menschen kannte ich Rote Bete nur als Salatscheiben im Glas. Durch einen Fernsehbericht über gesunde Ernährung im WDR wurde ich auf diesen Brotaufstrich aufmerksam. Da ich prinzipiell alles einmal ausprobieren muss, habe ich das Rezept gesucht und auch getestet, und an meinen Geschmack etwas angepasst. Mittlerweile habe ich mehrere Rezepte mit Rote Bete ausprobiert, weil sie gut schmeckt.

Ich nehme eine Packung Rote Bete. Es sind meist 6 bis 7 Rüben darin enthalten, dies sind ungefähr 500 Gramm. Die einzelnen Knollen schneide ich in 4 Teile und gebe sie in den Mixer. Dazu nehme ich 3 bis 4 Kugeln von meinem eingefrorenen Meerrettich, das entspricht etwa 3 Teelöffel aus einem Glas, eine Prise Salz, 3 - 4 Zehen Knoblauch und einen Schuss Leinöl dazu. Mehr ist es nicht, einfach durch mixen, schon fertig. Also ganz leicht. Das ergibt rund 3 Portionen, zwei Portionen friere ich wieder ein, eine esse ich in den nächsten Tagen.

Die Masse streiche ich auf ein Brot oder Brötchen. Nun zur Deko, die ich essbar ist. Gartenkresse gibt es um diese Jahreszeit auch häufig in Pappschälchen, man kann sie aber gut selber am Fensterbrett ziehen. Da ich den Geschmack der Kresse auch gerne mag, kommt sie auf den Brotaufstrich oben darauf. Die Kresse ist außerdem sehr gesund, sie hat Eisen, Kalzium, Vitamin A + C, und sogar viel Eiweiß. Sie hilft in größeren Mengen auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion. Dazu nehme ich noch Gänseblümchen, sie gehören zu den Wildkräutern, die bei Atemwegserkrankungen gut helfen. Auch die letzten Blüten von Hornveilchen zieren den Teller. Sie sehen nicht nur nett aus, sondern wirken entzündungshemmend, antibakteriell und blutreinigend. Essbare Blüten - Wildkräuter. Dies alles kommt als Garnitur auf das Roggenbrötchen. Petersilie dazu, sie hat eine ungewöhnliche Fülle an Vitalstoffen. Man kann sie klein hacken und darüber streuen, ich esse sie einfach so mit dazu. Auch die Astern-Blüten können gegessen werden, oder auf den Teller zur Dekoration gestreut werden, doch heute habe ich sie mir lieber in eine Vase gestellt.
Mit Liebe gemacht, mit Liebe gegessen. Das Auge isst immer mit. Je schöner das Essen, desto mehr schätzt man es, und die Natur bietet uns so viel Schönes, Gutes und auch Hübsches.
Da dieser Aufstrich einen leicht scharfen Geschmack entwickelt, ähnlich der dem Pfeffer, esse ich Obst dazu. Eine Birne nimmt die Schärfe auf der Zunge wieder weg, eine Feige schmeckt einfach gut und ist gesund, und ein paar Blaubeeren haben sich auch noch gefunden. Fertig ist ein gesundes Abendessen, dass satt macht und für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt. Viel Spaß beim Ausprobieren, und vor allem guten Appetit.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Olive - beruhigende Farbe mit vielen Kombinationsmöglichkeiten.

Grün inspiriert zum Ausgleich und zur Harmonie. Es steht für den Neubeginn der Natur, Leben und Wachstum, für Ruhe, es stärkt erschöpfte Nerven und lässt einen Herunter kommen, wenn man angespannt ist. Ein Spaziergang im Wald ist pure Erholung, tauchen wir unsere Augen in das satte Grün der Laubbäume und dem dunklen Grün der Tannen. Durch ein Hochdruckgebiet hatten wir nun ein paar schöne warme Tage und unser Wald gleicht dem Indian Summer in Nordamerika. Genießen wir dieses Phänomen und treten wir in die Natur ein. Unsere Lungen füllen sich mit Sauerstoff, unsere Augen nehmen die vielfältigen Farben auf und unsere Nase heißt den erdigen Geruch von Moos und Pilzen willkommen. Wir kommen an und fühlen uns in dieser wunderbaren Welt geborgen und geerdet. Ich liebe lange Spaziergänge im Wald besonders nach einem sehr arbeitsreichen Tag. Es entspannt mich, wenn ich die Veränderungen und die Farbvielfalt der Natur betrachten kann, der Stress fällt ab und rückt in weite Ferne. Die Ruhe, die gedämpften Schritte auf dem weichen federnden Boden, lassen mich innehalten, ich bin froh, dass ich all das genießen darf und es macht mich glücklich und zufrieden. So einfach kann man Zufriedenheit erreichen!

Olive oder auch Khaki ist eine Farbe, die man im Wald sieht, eine der erdigen Naturfarben. Deswegen kann man sie mit allen Farben die man nun im Wald sieht, kombinieren. Olive passt hervorragend, um sie mit der Trendfarbe Rot zu tragen, aber auch mit dem aktuellen Rosa. Es passen noch einige andere Farben gut dazu.

Wer kann diese Farbe tragen? So ziemlich jede Frau, von Blond, Rot und Kastanienbraun. Es ist eine edle Farbe ähnlich wie Bordeaux, und diese beiden Farben passen auch gut zusammen. Nur Frauen die Platin, Schwarz oder Mahagoni als Haarfarbe haben, würde ich diese Farbe nicht empfehlen, es würde sie zu blass machen. Sie können es aber gerne einmal ausprobieren, vielleicht sieht es mit einem peppigen Schal als Kontrast dann doch wieder gut aus. Im Prinzip ist diese Farbe für alle Herbsttypen geeignet, die also eher dem dunkleren erdigen Typ entsprechen. Wie kann man sie kombinieren? Hier noch ein paar Anregungen Trendfarbe Khaki

Ich habe die Farbe Grün eher selten getragen, Camouflage ja, aber rein grün nicht. Einen Rock in dieser Farbe besitze ich, und ein Camouflage Shirt, mit den grünen Stiefel zum Kombinieren. Als Hauptfarbe habe ich es aber nie für mich gesehen. Doch neulich habe ich ein Kleid probiert, nachdem zwei fabelhafte Frauen von Trés Chic KK sagten, ich solle es einfach einmal anziehen. Das Kleid ist super weiblich geschnitten und hat raffinierte Verzierungen im vorderen Bereich. Fand ich nun gar nicht schlecht. Man kann viel daraus machen und ist eine Abwechslung zu den meist schwarzen Kleidern, die um diese Jahreszeit angeboten werden. Wie immer, wenn ich etwas kaufe, überlege ich, was ich zu Hause habe, womit ich es kombinieren kann. Es passt gut zu Bordeaux, da habe ich eine Jacke und die neuen Stiefeletten. Zu Schwarz eben auch, genauso wie zu Rosa. Und Rosa als Kombi gefiel mit sehr gut.

Das hier ist also das Kleid von Rinascimento, mit rosa Pumps von Tamaris. Das Vorderteil ist im Flecht-Look mit einer netten Schleife an der Taille gearbeitet. Ein Hammer Kleid, das die weibliche Figur gut zur Geltung bringt, da der Schnitt gut gearbeitet ist. Es ist aus stretchigem Material, passt sich also dem Körper an und modelliert gut.

Rosa Blazer oder Jacken sind nun sehr In, es passt hervorragend zu Olive. Dieser ist auch von Rinascimento und ist an den Ärmel mit einem Schlitz gearbeitet. Er ist auch schön auch auf das schwarze Kleid mit den Rosen zu tragen, das ich habe, da weinrote Rosen und rosa Rosen darauf sind. Auch zu einem einfachen schwarzen Kleid passt rosa gut. Zu der Kombi rosa Blazer, olives Kleid passen auch schwarze Schuhe dazu. Seid da ruhig mutig.

Aber eben auch mit Bordeaux sieht es sehr gediegen aus. Sportlicher mit dem Blazer von Zero, eleganter mit einem Mantel von Livre. Mit einem weinroten Halstuch und vielleicht noch weinroten Lederhandschuhen hat eine hat Lady den ganz großen Auftritt mit dieser Farbe. Edle lässige Eleganz oder sportlich schick. Mit dem Blazer könnte man auch Sneaker dazu tragen, wer dies möchte. Ich trage es mit den Stiefeletten von Quazi, die ich neulich gekauft habe.
Diese Stiefeletten gehen sogar mit dem gelben Blazer von Zero zu dem Kleid. Eine ungewöhnliche Kombi, aber da die Mode zur Zeit so vielfältig und farbig ist, kann man dies so zeigen. Schuhe dürfen zur Zeit immer heraus stechen. Ob in weiß oder knallrot, sie können gerne der Eyecatcher sein.
 
Kombinierbar ist es auch mit Camel, es macht aber ein wenig blass, ein kräftigeres Cognac wäre besser. Hier braucht man unbedingt noch einen aufregenden Schal, vielleicht in einem kräftigem Rot dazu um das ganze aufzupeppen. Oder nur die camelfarbene Jacke und knallrote Schuhe und Tasche dazu. Die Jacke ist auch wieder von Rinascimento und die Pumps von Tamaris. Eher der Style für das Büro.


Einen Hauch schicker wirkt schon wieder Schwarz dazu. Zum Abendessen ist man hier gediegen angezogen. Der Blazer auch von Zero, und die Heart & Sole Pumps von Tamaris. Zero hat übrigens einige schöne Blazer, auch in verschiedenen Farben, die nicht so den steifen Business - Look charakterisieren wie wir sie von Anzügen und Kostümen kennen, eher den lässigen Schick-Look unterstreichen. Da mir der strenge Business-Look nicht gefällt und dieser auch nicht mehr sein muss, fühle ich mich in weicheren Blazern wohler. Man muss sie auch nicht in die Reinigung geben, sondern kann sie ganz einfach in der Maschine waschen.
Mein Favorit ist aber das Kleid mit Rosa oder Rot zu kombinieren, da es viel frischer wirkt.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Anregungen für diese Farbe geben. Eine tolle Farbe zum Kombinieren und kein tristes Schwarz. Einfach einmal ein bisschen Abwechslung. Der Winter ist dunkel genug.


Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Brot ohne Mehl

Brot sollte eigentlich aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe bestehen, mit verschiedenen Gewürzen oder Körnern verfeinert. Leider ist dies kaum mehr der Fall, und viele Menschen würden Brot mit diesem natürlichen Geschmack kaum mehr essen wollen, da Naturbrot an und für sich einen etwas säuerlichen Geschmack auf Grund des Sauerteiges hat.

Ich esse nicht viel an Brot, eher selten. Ich brauche es fast nicht mehr, da ich beim Essen meist auf Gemüse mit Quinoa baue, da dieses besser sättigt. Der große Salat-Esser bin ich auch nicht, und zum Frühstück esse ich gerne Obst. Ab und an kaufe ich eine Breze, wenn ich unterwegs bin. Backwaren allgemein kaufe ich eher ungern, da zum einen viele Bäcker ihren Teig schon fertig aus dem Ausland beziehen, diesen eben kaum mehr selber herstellen. Sauerteig braucht seine Zeit zum Gären, ca. 24 Stunden, bevor er verwendet werden kann. Dies ist ein Kostenfaktor, den viele Bäcker nicht mehr bieten können, da der Billig-Markt in Discountern die gute Herstellung unterbindet. Viele Großbäckereien kaufen aus dem Ausland Teig zu oder beziehen die fertigen Teiglinge und backen nur noch vor Ort auf. Industriell hergestelltes Brot enthält aber viele Nebenstoffe, damit es überhaupt industriell verwendbar ist. So werden dunkle Brötchen mit Malz eingefärbt, aber nicht mit dunklem Mehl gebacken. Es werden Emulgatoren und Enzyme, Soja- oder Kartoffelmehl zugesetzt, von Nährwerten kann kaum noch gesprochen werden, da die gute Schale eines Korns selten enthalten ist. Und die Liste der zugelassenen Zusatzstoffen ist lang, ich kenne die einzelnen Stoffe nicht genau, von daher lasse ich gleich die Finger davon. Billig ist eben nicht immer gut.

Nun backe ich das Brot selbst, aus reinen Rohstoffen, was überraschend einfach ist. Es dauert keine 5 Minuten, alle Zutaten zusammen zu mischen, und es ist eigentlich Kosten günstig. Die Zutaten habe ich immer im Haus, so dass ich abends eines machen kann, wenn ich es für den nächsten Tag brauche.

Ich habe zwei Rezepte, die ich abwechselnd backe. Heute will ich euch mein abgeändertes Fittness-Brot vorstellen.

Es gibt hierüber viele Rezepte im Internet, doch meines habe ich auf meine Bedürfnisse und meinen Geschmack abgeändert. Das ist ja das tolle am Selber machen, man kann es so machen, wie man es am liebsten hat, und es ist immer abwandelbar.

Grundzutaten sind:
145 g Haferflocken
135 g Sonnenblumen
90 g geschroteter Leinsamen
65 g Haelnüsse
2 EL Chiam-Samen
4 EL Flohsamen
1 EL Agavendicksafr
3 EL Kokosöl
350 ml Wasser
1,5 TL Salz

Da ich Kürbiskern-Brote liebe, gebe noch eine handvoll Kürbiskerne mit rein, aber auch noch eine handvoll Mandeln, sowie 3 Feigen und 3 Datteln klein geschnitten dazu. Bei Leinsamen gebe ich meist 60 g Leinsamen und 30 g Sesam dazu.

Brauche ich im Sommer ein Brot als Beilage zum Grillen, gebe ich statt der Datteln und Feigen eine klein geschnittene Chilli-Schote und Oliven dazu, damit es herzhaft ist. Ebenso kann auch Rosmarin zugegeben werden. Oder auch einmal mit Kümmel, da Kümmel sich gut auf die Verdauung auswirkt.

Aber auch im Winter kann man es auf eine süßliche Art abwandeln, indem man die doppelte Menge Agavendicksaft nimmt, mehr Datteln und Feigen, und Zimt dazu vermengt. Im Vergleich zu dem doch sehr teuren und reichhaltigen Kletzenbrot eine günstige und kalorienärmere Variante. Zudem ist es glutenarm und vegan. Eine schöne Alternative für alle, die Weizenmehl nicht mehr vertragen.

Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt, alles was einem schmeckt, kann man einmal ausprobieren.

Ich mische alle trockenen Zutaten in einer Schüssel, gebe das Salz dazu und vermenge zum Schluss das flüssige Kokosöl mit dem Agavendicksaft. Also kein Rühren mit dem Mixer notwendig, nur mit einem Löffel. Den Teig lasse ich 5 Minuten ziehen, damit das Wasser etwas bindet. Der Teig ist noch grob bröselig, aber klebrig.

Danach schlage ich eine Kastenform mit Backpapier aus und gebe den Teig dort hinein. Mit dem überstehenden Papier decke ich das Brot ab und es muss über Nacht stehen bleiben. Am nächsten Morgen schlage ich das Papier zurück, bestreiche das Brot noch einmal mit Wasser und backe es 30 Minuten auf 180 Grad in der Backform. Es wird dann herausgenommen und weitere 30 Minuten auf dem Rost weiter gebacken.

Mein erstes Brot habe ich nur 2 Stunden stehen lassen, bevor ich es gebacken habe. Man konnte es zwar essen, aber es ist zerfallen, also bitte die Geduld aufbringen. Es lohnt sich!

Dieses Brot ist so lecker, dass man es ohne alles essen kann, es ist auch sehr reichhaltig. Auch wenn es nicht die riesigen Scheiben sind, die man von normalen Brot gewöhnt ist, so sättigen 2 Scheiben davon doch schon sehr. Es hält ungefähr 3 - 5 Tage bei trockener, kühler Lagerung. Ich persönlich schneide es in Scheiben und gebe immer 3 Scheiben in einen Beutel und friere diese ein. Bei Bedarf kann ich dann einen Beutel herausholen und habe so immer frisches Brot bei Bedarf.

Gerne mache ich auch einen Rote-Bete Aufstrich dazu, diesen zeige ich euch das nächste Mal. Aber man kann sowohl süßes wie pikantes auf das Brot geben.

Guten Appetit
Alles Liebe herzlichst, Eure Silvia.


Freitag, 13. Oktober 2017

So gelb wie die Sonne, lassen wir sie aufgehen!

Mit der Farbe Gelb assoziieren wir nicht nur die Sonne und Wärme, Helligkeit und Erleuchtung, wir verbinden auch das Licht und Leben damit. Der Herbst ist bunt und noch immer voller Leben, die Astern blühen in den erdenen Herbstfarben und der Ahorn Baum trägt ein überaus leuchtendes gelbes bis fast oranges Blätterwerk. Denken wir an die tiefstehende Sonne im Herbst, die durch die Bäume ihr Recht oft im Dunst erobert, dann hat dies schon fast etwas mystisches. Das Spiel mit Licht und Schatten ist erst durch die Sonne möglich. Doch auch als Wandfarbe ist diese Farbe gut, so ist sie doch hell, hebt sich aber von dem kalten Weiß ab. Ich habe sogar meinen Gang in Gelb gestrichen, weil sie mir Freude und ein warmes, sonniges und geborgenes Gefühl vermittelt.

Da wir in dieser Jahreszeit eher selten von der Sonne verwöhnt werden, gerade wenn man in der Nähe von großen Flüssen mit viel Nebel wohnt, schadet es nicht, diese Farbe zu tragen und dadurch ein strahlender Lichtblick zu sein. Viele Frauen denken jedoch, es ist keine Farbe, die sie tragen könnten, dabei wirkt ein schwarzes Kleidungsstück mit Gelb kombiniert gleich sehr viel freundlicher aus. Sie müssen nur auf den Farbton achten. Frauen mit sehr heller Haut und blonden Haar steht eher ein pastellfarbenes gelbes Kleidungsstück und dunkleren Frauen eher der kräftigere Gelbton. Zu blonden Haaren, mit einem dunklen Oberteil kann man auch ein Curry tragen. Als ich neulich Lebensmittel einkaufen ging, kam mir eine Frau entgegen, die komplett schwarz angezogen war, schwarzes Haar hatte, aber einen knallgelben Loop trug. Super, sah flott aus!
Sie hat sich sofort aus der Masse abgehoben, ein Mensch, bei dem man zweimal hinschaut und einfach lächeln muss. Da man in Boutiquen in dieser Saison diese Farbe öfter sieht, sie gut mit Olivgrün oder Brauntönen kombinieren kann, sowie mit Schwarz oder Karo, kann man sich ein gelbes It-Piece zulegen und den Look dadurch aufpeppen, eben auch durch ein Tuch.

Da ich sehr für Farbe im Alltag bin, und dunkle Kleidung mit Farbe gerne aufpeppe, habe ich mir diese Jacke von Zero geholt. Der Ton ist Lemmon Curry, sehr aktuell. Hier habe ich einen gemusterten Rock von Apricot mit Hahentritt-Muster und ein schwarzes Basic Shirt von S. Oliver. Die schwarzen Stiefeletten sind von Marco Tozzi, die Tasche von Gabor.
Oder auf ein ganz einfaches schlichtes schwarzes Etui-Kleid, wie dieses von Opus. Schwarze Schuhe dazu, fertig. Aber auch zu einer grauen Seidenbluse von S. Oliver mit einem grauen Rock. Mit Gelb sind viele Kombinationen möglich, so kann man diesen Eyecatcher immer wieder neu in den Mittelpunkt heben. Auch mit Braun würde Gelb gut passen, ich habe aber nichts in Braun, nur in Beige, und das sieht nicht gut aus. Hab´s probiert! 
Super finde ich noch Olive dazu. Ein  Rock von Esprit, ein Wollstoff  mit grünen Stiefeln und Camouflage Shirt von Livre. Camouflage ist zur Zeit auch sehr angesagt, das T-Shirt von Livre. Die Stiefel sind von Mjus, auch schon 2 Jahre alt, in Olive, leicht Golden schimmernd. Die abgesetzte Ferse in Gold ist auch immer noch In. Man sieht nun auch viele Stiefel oder Stiefeletten, die hinten eine abgesetzte Ferse in einer anderen Farbe haben, bevorzugt im Metallic-Look. Olive ist durch das Moderne Camouflage gut kombinierbar. Hier zeigt sich wieder, dass man manche Dinge auch gut über längere Zeit tragen kann, indem man sie immer wieder neu kombiniert. Es muss nicht immer alles neu sein.
Wichtig ist, dass man ein Teil als Eyecatcher, oder nun auch It-Piece genannt, so in Szene setzt, dass es nicht aufdringlich wirkt und es mit dem Selbstverständnis trägt, dem solche Teile zukommen. Es sieht allemal viel frischer aus, und peppt die dunkle Kleidung auf.  

Liebe Grüße, herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 10. Oktober 2017

Lachs - ein gesunder Bestandteil in unserer Ernährung

Eine gesunde Alternative gute Fette aufzunehmen ist der Verzehr von Lachs. Ob geräuchert oder gebraten, gegrillt oder im Ofen gedünstet, er ist lecker und in vielen Variationen genießbar. Er versorgt uns mit wichtigen Omega-3 Fettsäuren, Proteinen, Nährstoffen und Vitaminen. Lachs hat nicht nur eine entzündungshemmende Wirkung und fördert das Herz-Kreislauf-System, sondern enthält auch viel Kalzium, das der menschliche Körper gut aufnehmen kann. Er senkt den Cholesterin Spiegel auf natürliche Weise, darum sollte man Lachs regelmäßig essen. Zumindest einmal wöchentlich genieße ich Lachs oder ähnlichen Fisch. Dies kann ein Saibling oder eine Regenbogen-Forelle sein. Aber auch der Hering oder Aal sind gesund. Wildlachs ist natürlich von allem das Beste, aber sehr teuer, gezüchteter Lachs hat nicht mehr so viel Omega-3 Fettsäuren, aber beim Braten können wir dies durch die entsprechenden Öle wieder zuführen. Vor einigen Jahren war in Zuchtlachs noch viel  Antibiotika enthalten, doch dies wurde mittlerweile durch Impfen der Jungfische behoben. Natürlich kann man hier wieder auf Bio-Qualität zurück greifen.

Normalerweise versuche ich immer am Wochenende sehr nährstoffreiche Essen zu zu bereiten, damit die Depots des Körpers für die Woche wieder aufgefüllt werden. Da ich dies durch den Stress im September aber leider nicht immer so geschafft habe, wollte ich den Körper mit möglichst vielen Nährstoffen versorgen, die er braucht. Das heißt Fisch, Gemüse, Obst, Quinoa und Pilze dürfen nicht fehlen.

Auf dem einen kleinen Teller habe ich ein paar Mandeln, Kürbiskerne, Leinsamen, Goji-Beeren, Sesam, ein paar Cranberries und einen Teelöffel Chia-Samen vorbereitet. Auf dem anderen Teller sind Heidelbeeren, getrocknete Datteln und Feigen.


Begonnen habe ich damit 2 Esslöffel Amaranth, 2 Esslöffel Quinoa und 2 Esslöffel rote Linsen in einem kleinen Topf zu kochen, denn diese dauern auf kleiner Flamme ca. 20 - 25 Minuten bis sie auf gequollen sind. Ich habe nur so viel Wasser genommen, dass sich alles einkocht. Dadurch verbleiben alle Nährstoffe in dem Eintopf. Amaranth ist den Nährstoffen von Quinoa ähnlich. Zu den Nährstoffen der roten Linsen habe ich euch dies schon in dem Beitrag: "Linsen, es muss nicht immer Eintopf sein" beschrieben. Zum Braten des Gemüses habe ich das Sesamöl genommen, dieses hat mehrfach und einfach ungesättigte Fettsäuren, über das fertige Gemüse gab ich nach dem Kochen noch einen Schuss Walnuss-Öl, da man dieses nicht erhitzen darf. Es verstärkt noch einmal den nussigen Geschmack und hat gute Omega-3 Fettsäuren.



Mit den eingefrorenem Gemüsen Lauch, Brokkoli und einer Chilli-Schote habe ich angefangen, diese auf kleiner Flamme langsam aufzutauen und anzudünsten, derweil konnte ich die frischen Paprika in Streifen schneiden, die Tomaten vierteln und die Zucchini mit dem Gemüseschäler in dünne Scheibchen hobeln. Das alles gab zu dem Topf mit dem Lauch. Der kleine Teller mit den Samen und Nüssen kam auch noch mit hinein, die getrockneten Datteln und Feigen klein geschnitten ebenso. Gewürzt mit Kurkuma, Salz, weißer Pfeffer und Kreuzkümmel.


Den Lachs habe ich einfach auf ein Backblech gelegt und mit Peperoni-Öl bestrichen und bei 180 Grad im Ofen garen lassen.

Da ich den Lachs mit einer Pilzsauce machen wollte, habe ich die Pilze in Scheiben geschnitten und in Kokosöl angebraten. Als Saucen-Ersatz nahm ich 4 Esslöffel einfachen Naturjoghurt dazu, ebenso wie 4 Esslöffel des mittlerweile fertigen Quino-Amaranth- und Linsen Eintopfes. Da die Sauce durch den Joghurt sehr flüssig wird, bindet das Quinoa wiederum, so wird die Sauce wieder sämig. Zu den Pilzen habe ich noch meine letzte Petersilie vom Garten geholt und geschnitten untergemengt.

Nach 25 - 30 Minuten Garzeit war der Lachs fertig. Diesen habe ich auf einen Teller angerichtet, die Pilze darüber gegeben, angerichtet mit dem Gemüse, Zitronen und frischen Blaubeeren. Über das Gemüse kam dann noch der Schuss Walnuss-Öl.
Voila, fertig ist eine ausgewogene Mahlzeit, die sehr viele Nährstoffe, Proteine, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente, sowie Fettsäuren enthält, der Körper kann seine Speicher wieder auffüllen.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Sonntag, 8. Oktober 2017

Nahrungsergänzungmittel oder Vitaminpräparate - unsinniges Milliardengeschäft?

Jeder kennt sie, viele nehmen sie. Viele denken, sie tun sich damit etwas Gutes. Doch meist ist dies nicht der Fall und ersetzt auf keinen Fall eine ausgewogene Ernährung. Nahrungsergänzungsmittel. Ruft man im Internet dieses Wort auf, schlägt einem eine ganze Welle von Anzeigen entgegen. Das ist schon ein Hinweis, dass es sich gut verkaufen lässt. Es wird auch mehr als 1 Milliarde dafür ausgegeben, laut der Verbraucherzentrale.

Zur Zeit werde ich via Facebook zugebombt mit Angeboten und fast immer gleichen Texten über irgendwelche Pillen, die dafür stehen sollen, gesünder und besser zu leben, abzunehmen, ja sogar glücklicher sollen diese Pillen mich machen. Ich habe mir diese einmal angeschaut, was sie versprechen, was sie beinhalten. Doch wie kann eine Pille mich glücklicher machen? Oh es gibt bestimmt welche, die einen kurzzeitig glücklicher machen, aber von diesen sprechen wir hier nicht, denn längerfristig gesehen machen sie es ja auch nicht. Egal, vielen wird dieser Beitrag daher nicht gefallen, aber dann ist das eben so. Wie er lebt muss sowieso jeder selber entscheiden.

Sprechen wir erst einmal von den Nahrungsergänzungsmitteln, die in Drogerien und Apotheken stehen. Sie sehen aus wie Medikamente, sie sind verpackt wie Medikamente, und auf fast jeder Packung ist ein glückliches Gesicht. Na, die müssen doch gut sein. Nein, sind sie leider nicht. Mein Vater hat von Magnesium-Brause Tabletten Nierensteine bekommen. Da viele dieser Vitamine  zumeist chemisch produziert sind, erkennt sie der Körper oft als diese gar nicht, und sie werden so wie sie eingeworfen werden, wieder aus dem Körper heraus geschwemmt, wenn man Glück hat, und sie dem Körper nicht sogar durch Überdosierung schaden. Wenn also jemand solche Mittel einnehmen soll, dann weil er einen Mangelzustand hat, diesen wird aber ein Arzt feststellen, und entsprechend auch die Verschreibung und Dosierung festlegen. Nur auf Verdacht etwas zu nehmen, halte ich für sehr kritisch, viele Menschen haben gar keine Mangelerscheinung und verursachen eine Überdosierung mit zugeführten Substanzen, anstatt dies vorher vom Arzt abklären zu lassen. Hier ein Link zu chemisch hergestellten Vitaminen. Ein guter Arzt wird euch aber auch eine Liste mitgeben, auf der die Lebensmittel stehen, die bei der aktuellen Mangelerscheinung am Besten helfen, diesen auszugleichen. Erst ein guter Arzt sagte mir, dass ich zuviel Kalzium im Blut habe, das ist speziell für die Knochen zu mir nehmen sollte, was auch wieder schädlich ist. Oder dass man Vitamin K 2 dazu essen muss, damit es im Knochen eingelagert werden kann. Seitdem lasse ich den Wert alle 3 Monate testen, die Tabletten kann ich nun weglassen, da ich genügend Kalzium aus der Nahrung aufnehme.

Nun zu denen, die gerade über Facebook sehr verbreitet werden. Sie sollen alle Vitamine, Pflanzenstoffe, Mineralstoffe, Aminosäuren, Folsäuren, Ballaststoffe, Proteine, Antioxidantien, und alles was der Körper noch so braucht, beinhalten, und eine gute Ernährung darstellen, wenn man gerade keine Zeit hat, gutes Essen zu sich zu nehmen. Ist ja easy, was alles so in eine Pille passt?  Ich kann es mir nur nicht so richtig vorstellen, wie diese natürlichen Mineralstoffe in der Pille haltbar sein sollen. Natürlich soll man sich auch gesund ernähren, ist ja klar. Hmm, wenn ich mich gesund ernähre, wozu brauche ich dann die Pille? Doppelt gemoppelt hält besser?

Dann gibt es auch noch Powerfood, Shakes und Riegel, Sportlernahrung aus gesunden Lebensmitteln natürlich gemacht. Aber industriell hergestellt und haltbar gemacht. Merkt ihr was? Ich musste einmal so ein Teil probieren, weil jemand meinte, das müsste ich unbedingt mal essen. Nein, brauch ich nicht, definitiv nicht. Hat mit Essen für mich gar nichts mehr zu tun. Schmeckt einfach nur grausig und in vielen steckt auch noch viel, viel Zucker mit drin, Zucker, den der Körper nicht positiv verwerten kann, so wie er dies bei natürlichem Fruchtzucker durch die gleichzeitige Aufnahme der dazugehörenden Pflanzenfasern des Obstes kann. Wenn man Obst anschneidet, fängt schon der Verfallsprozess an, und die Vitamine werden abgebaut. Grüne Smoothie sollten nicht länger als 12 Stunden gelagert werden, sonst ist da auch nicht mehr viel drin. Zum Nachlesen Vitaminverlust bei Obst und Gemüse. Was ist denn dann noch in so einer Pille drin?

Auch über das Fernsehen werden viele Eiweiß-Präparate verkauft. Eiweißhaltige Lebensmittel gibt es jede Menge, warum soll man ein Präparat nehmen, wenn ich statt dessen einfach ein Ei, oder Quark oder Mandeln essen kann? Oder Hülsenfrüchte und Fleisch? Zu dem bin ich nicht satt, wenn ich zwei Pillen einwerfe, aber bei einem Quark schon. Mischt doch einfach unter den einfachen Quark noch einen Schuss Leinöl, dann habt ihr die richtige Mischung von Fettsäuren, die der Körper auch umwandeln kann. Auch Menschen mit einer Laktoseintoleranz können sich gut ernähren, reifer Käse (Hartkäse) hat keine Laktose mehr, aber viel Kalzium. Wie viele Menschen wissen nicht, welche Öle man überhaupt heiß machen kann, soll und darf? Was wird beim Erhitzen zerstört? Oder sogar giftig? Es gibt Öle und Fette für die Kalte Küche, Kürbiskern-, Lein- und Walnuss-Öl sollten nicht erhitzt werden, und eben auch welche für die warme Küche, die die Hitze am Topfboden auch aushalten. Und dann sollte noch auf eine ausgewogene Verteilung von gesättigten und ungesättigten Ölen, kurz und langkettigen Fetten geachtet werden. Es kommt also darauf an, was man sonst noch isst und welche Fette man dabei aufnimmt. Einfach etwas zuführen, wobei man nicht genau weiß, ob es zur Ernährung passt, halte ich für überaus bedenklich.

Mag sein, dass manche Menschen solche Challenges brauchen, um etwas für sich zu tun. Ohne Verzicht abnehmen, glücklich sein, so die Werbung. Auch im Fernsehen kommt Werbung fürs Abnehmen. Einfach eine Mahlzeit durch irgendwas ersetzten. Wenn ihr auf Zucker und schlechte Fette nicht verzichtet, richtet es auch die Pille oder der Shake nicht. So einfach ist das. Man kann nicht denken, dass man eine fetten fetten Schweinebraten ist, dann eine Pille nachspült, und gut ist. Es wird viel versprochen, doch meist wird es nicht erfüllt. Ich würde sagen, jeder Smoothie ist da noch besser, denn da nimmt man wenigstens die Pflanzenfasern mit auf. Als Pulver in einer Pille ist dies für mich fragwürdig. Es ist aber gut, dass sie auch Fitness anpreisen, denn ohne Sport würden alle nicht abnehmen.

Wer also nur abnehmen will, der kommt an Sport so oder so nicht vorbei, und muss dafür auch keine Pille nehmen.

Eine gesunde Ernährung fängt für mich mit gesunden Lebensmitteln an. Idealerweise aus nicht industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln. In der Natur gibt es für alles, was wir brauchen, ein Gemüse, einen Pilz, ein Obst oder Fett und Öle, Fisch und Fleisch. Die Vielfalt macht es aus. Zusatzstoffe brauchen wir allgemein nicht. Omega 7 kann der Körper selbst herstellen, bei der Umwandlung aus Palmitinsäure, das in einer Avocado oder Chia Samen enthalten ist. Omega 5 ist im Granatapfel, Lachs und Linsen enthalten. Zu dem sind viele Vitamine fettlöslich, das heißt, auch bei Rohkost sollte immer Fett oder Öl dazu gegessen werden. Hier würde viel mehr Aufklärung an Schulen oder im Fernsehen zum Beispiel gut tun. Es ist sehr bedauerlich, dass es wenig Beiträge hierüber gibt, auch die Lebensmittelindustrie wäre hier gefragt. Es kommen zwar Sendungen, aber sie sind eben nicht so popular wie der Dschungel, Big Brother oder sonst was. Gegen pures tief gefrorenes Gemüse ist nichts einzuwenden. Geschmack kann man auf natürliche Art selbst beibringen, mit den richtigen Gewürzen. Nahrungsergänzungsmittel sind nur notwendig, wenn wir akut eine Mangelerscheinung haben. Durch die Vielfältigkeit aber an Obst und Gemüse, die wir mittlerweile ganzjährig bekommen, sollte niemand mehr eine Mangelerscheinung bei guter Ernährung haben. Diese kann auftreten bei einseitiger, fett- und zuckerhaltiger Ernährung. Aber das kann nur ein Arzt durch die Blutwerte feststellen. Darum sollte man mindestens einmal jährlich einen vollständigen Bluttest machen lassen.

Es ist auch nicht so, dass wir jeden Tag alles an Vitaminen und Mineralstoffen aufnehmen müssen, unser Körper kann auch einiges speichern oder selber produzieren. In den Sommermonaten speichert der Körper Vitamin D um es im Winter als Reserve zuzuführen, dies kann er über Monate hinweg speichern. Darum sprechen richtige Ernährungswissenschaftler von ausgewogener und reichhaltiger Ernährung. Es sollten Pilze, Nüsse, Gemüse und Wildkräuter auf dem Speiseplan stehen, muss aber nicht täglich von allem etwas sein. Oder denkt ihr, dass die Menschen die letzten 2000 Jahre ganzjährig  auf alle Speisen und Vitamine Zugriff hatten? Sie haben sich saisonal ernährt, darauf ist unser Körper über viele Tausend Jahre programmiert. Ebenso wie er auf Bewegung programmiert ist. All das zusammen, Bewegung und gutes gesundes Essen führt zu einem glücklicheren Leben, dann werden die sogenannten Glückshormone ausgeschüttet. Die Hormone, die uns etwas bewegen lassen, die uns antreiben.

Sogar wenn wir jeden Tag Hochleistungssport machen würden, können wir auf natürliche Lebensmittel bauen, denken wir an Quinoa oder Mandeln. Vitamin C solltet ihr täglich essen. Jeden Tag eine Paprika, rote Beeren, Orangen, und ihr habt eure Dosis davon. Das ist der natürliche Weg um einen natürlichen Körper vollwertig zu ernähren. Alles andere macht nicht gesünder, nur ärmer.

Ich finde es eher traurig, dass soviel Arbeit, Werbung und Energie in Nahrungsergänzungmitteln gesteckt wird. Würde diese Masse an Aufklärung über Lebensmittel, die wirklich gut sind, investiert werden, würde es einige Zivilisationskrankheiten weniger geben. Die Menschen wären gesünder, aber damit lässt sich eben kein Geld verdienen.

Und vergesst schließlich nicht den Genuss, Lebensmittel zu verarbeiten, eine Mahlzeit selber zu kochen, in Ruhe hinzusetzten, sie zu essen. Sich bewusst diese Zeit zu nehmen. Das ist die natürlichste Form der Ernährung, an die unser Körper gewöhnt ist seit tausenden Jahren, mit der er etwas anfangen kann. Und das macht auch glücklich. Geben wir ihm dieses, statt Unsummen von Geld in andere Dinge zu stecken, von denen nicht bewiesen ist, dass sie uns langfristig gut tun.


Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 3. Oktober 2017

Finde den Einstieg in die Bewegung - Be good to yourself

Eine sehr ereignisreiche Zeit liegt nun hinter mir. Ich hatte ein persönliches Foto-Shooting, ein sehr schönes Erlebnis, ich bin das erste Mal bei einer Modenschau mit gelaufen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Ich war auf ein paar Geburtstagen feiern, und Arbeitskollegen aus dem Nachbarland waren zu Besuch bei uns, was mich sehr gefreut hat. Seit 10 Tagen hatte ich täglich ein bis zwei Termine, trotzdem konnte ich zwar noch mein Fitnessprogramm machen, aber zum Schreiben fehlte mir die Zeit. Doch nun, da der September vorüber ist, bringt der Oktober mehr Ruhe und die Zeit, wieder mehr meine Gedanken zu sortieren und nieder zuschreiben. All die neuen Eindrücke, die sich mir in dieser Zeit auftaten. Mit einigen Menschen konnte ich intensivere Gespräche führen, mit manchen nur am Rande kommunizieren. Eine Sache kam aber immer wieder zur Sprache, die mir besonders am Herzen liegt.

Viele Menschen sagen oft: "Sport ist nichts für mich" oder auch "ich bin doch so unsportlich". Das mag sein, aber man kann es ändern. Wenn man es will. Für sich, für den Körper, mit dem man die nächsten 50 Jahre oder länger leben will. Da fällt mir ein Zitat von Emil Zátopek ein: "Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft." Oder wie ich immer sage, der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht.

Der Körper braucht Wasser, um existieren zu können. Er braucht Essen, um die Energie zu produzieren, die er benötigt, um die alltäglichen Dinge wie Verdauung, gehen und denken, leisten zu können. Und genauso braucht der Körper Bewegung, um das Skelett zu stabilisieren und zu erhalten. Aber ebenso brauchen Geist und Seele ihre Zuwendung.

Bewegung ist das A und O für einen Menschen, um ihn intakt zu halten. Wer rastet, der rostet. Dieses Sprichwort kommt nicht von irgendwo her. Wer viel sitzt, vernachlässigt seine Muskeln, ohne Muskeln tragen die Knochen den Menschen aber nicht. Darum sollte man die Muskeln erhalten, die Bänder, Sehnen, Gelenke fit halten und stabilisieren. Es wird im Alter, wenn der menschliche Körper abbaut, nicht besser, es wird immer schlechter. Aber man kann dem entgegen wirken, in dem man das tut, was dem Körper gut tut. Auch anatomisch gesehen ist der Mensch wirklich nicht zum Sitzen gemacht.

Nun wollen viele Menschen keinen Sport machen. Entweder weil der innere Schweinhund siegt, sie es sich nicht zutrauen, oder eben einfach nicht den Zugang zur Bewegung finden. Doch schon allein Spazieren gehen ist besser als nichts zu tun. Allein 30 Minuten am Tag an Bewegung reichen aus, aber damit ist nicht Hausarbeit gemeint.

Niemand erwartet, dass ihr aus euch einen Spitzensportler macht, dass euch Tag und Nacht nur der Gedanke an Sport noch beherrscht. Nein, ihr solltet Spaß dazu entwickeln, das gute Gefühl, etwas getan zu haben. Ihr solltet nur in euch hinein hören, ob ihr so zufrieden seid mit eurem Körper, und ob ihr euch vorstellen könnt, wie die nächsten 5 Jahre, 10 Jahre oder 30 Jahre aussehen, wenn ihr nichts macht. Ihr solltet auch nicht Sport machen, nur um abzunehmen, sondern einfach um euch und eurem Körper einen Ausgleich zu geben und euch somit etwas Gutes zu tun. Und es ist egal, wie langsam ihr dabei vorankommt, alles ist besser als nichts zu machen. Geht zu eurem Arzt, lasst euch abchecken und sprecht mit ihm, er kann euch auch sagen, was für euch gut wäre.

Wenn ihr auch denkt, Sport ist nichts für euch, dann überlegt doch mal, ob ihr beim Zähneputzen oder Haare föhnen, einfach mal ein paar Kniebeugen machen könnt. Es muss nicht ganz hinunter sein, sondern nur so halb für den Einstieg. Oder einfach mal die Pobacken zusammen kneifen, 10 Sekunden halten und wieder loslassen. Beim Stehen oder Sitzen kann man die Bauchmuskeln anspannen, macht das am Anfang 5 mal, dann 10 mal und irgendwann 3 x 30 mal hintereinander. Ihr habt was getan, und es wird euch ein gutes Gefühl geben.
Mein Onkel hat sich jetzt mit 82 Jahren noch einen Stepper gekauft, weil er sich nicht mehr so fit fühlt. Er ist schon immer sehr viel spazieren gegangen, das kann er nun leider wegen der Sehfähigkeit nicht mehr so, aber er will nicht rosten, wie er immer sagt. Deshalb macht er das nun im Haus.

Was ich auch gerne mache, und mir angewöhnt habe, wenn ich irgendwo warten muss, auf ein Bein stellen, und das andere Bein seitlich wegschieben. 30 Mal auf jeder Seite, dreimal hinter einander. Ihr werdet merken, es sind Übungen, die man ganz einfach in den Alltag einbauen kann. Niemand verlangt, dass ihr sofort alles machen müsst. Keine Gewalttouren, denn sonst vergeht euch der Spaß an der Bewegung. Macht einfach irgendwas, was euch einfällt. Oder fangt an, eine Treppe hinauf zu laufen, einmal, zweimal, dreimal. Es geht jeden Tag einmal öfter. Auch der Hampelmann, den wir in der Schule schon gemacht haben, ist sehr effizient. Boxt mit der Faust in die Luft nach oben. Das sind alles Dinge, die nichts kosten, die aber viel bringen. Nur durch das Nutzen des Eigengewichtes des Körpers. Es ist egal was, Hauptsache ihr tut irgendwas, so gut ihr es könnt, um Beweglich zu bleiben oder zu werden. Das Mehr kommt jeden Tag ein kleines bisschen von allein. Ich habe vor 14 Tagen mit Kniebeugen auf der Vibrationsplatte angefangen, gestartet habe ich mit 3 mal 10 Stück. Nach 7 Trainings schaffe ich nun 3 mal 30 hinter einander. Es ist also gar nicht so schwierig, die Muskeln zu stärken, wichtig ist nur es immer wieder zu machen, die Kontinuität. Dann fällt es auch nicht schwer.

Solltet ihr das schaffen, und ihr werdet das, da bin ich mir sicher, dann ist es Zeit, euch etwas zu suchen, dass ihr regelmäßig machen wollt. Ob ihr Joga, Fitness, Spinning oder Pilates macht, oder was auch immer ihr wollt, völlig egal was, motiviert euch dazu. Es geht eben nur so. Es gibt noch keine Pille dafür. Nur durch Bewegung hält man den Körper fit und attraktiv. Man kann klein anfangen. Wenn es euch hilft, dann schreibt euch täglich auf, wie oft ihr beim Zähneputzen Kniebeugen machen konntet. Oder tauscht euch mit eurer Freundin aus, motiviert euch gegenseitig. Geht zusammen walken, joggen, legt euch einen Hund zu, wenn es euch hilft. Macht es allein, zu zweit oder zu dritt. Bewegt euren Partner dazu, mit zu machen oder euch zu unterstützen. Jedoch macht was, steht auf, und tut es. Ich weiß, dass ihr es könnt. Und genießt das Gefühl, das ihr danach empfindet. Diese Befriedigung, euch bewiesen zu haben, dass ihr es gemacht habt. Jeder der etwas ändern will, muss irgendwann anfangen, also legt los. Tut es für euch, seid es euch wert.

Be Good to Yourself
Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Blogumzug

Es gibt mich noch. Nur woanders! Neuer Blog unter : https://www.silviatopage.de/