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Donnerstag, 30. November 2017

Sweatkleider - Casual Chic

Wer auf sportlichen Chic steht, kann gerne zu Sweatkleidern greifen. Diese Kleider stehen für die bequeme Lässigkeit, die diesen Look ausmachen. Beim Casual Chic geht es darum, lässige, bequeme Kleidung mit eleganten und edlen Teilen und Accessoires zu verbinden, um einen seriösen und eleganten Eindruck zu hinterlassen, ohne dabei auf die Bequemlichkeit zu verzichten. Es können also Teile, die man so nicht im Büro tragen würde, gestylt und kombiniert werden, dass ein business taugliches Outfit entsteht. So kann man hier eine alltägliche Jeans tragen, diese sollte dann mit einer hochwertigen Seidenbluse oder einem edlen Blazer getragen werden, und um das Casual noch zu unterstreichen, können hier dann Sneakers getragen werden.

Ein Sweatkleid steht für das lässige Element in dieser Kombi, da es aus einem Stoff ist, den man eher aus dem Sportbereich kennt, und nichts bei einem Büro-Outfit zu suchen hätte. Auch der Schnitt und die Form steht beim Casual Chic für bequeme Kleidung, also weit und lässig. Sweatkleider sind für die kalte Jahreszeit sehr schön, gerade wenn sie innen angerauht sind. Diese Kleider sieht man immer wieder auf Seiten von Street-Trends, ob in Illustrierten oder im Internet. Sie sind meist gerade geschnitten, figurumspielend, Dieser Schnitt ist für die Frauen ideal, die ihre Kurven nicht gerne zeigen möchten, aber trotzdem feminin auftreten wollen. Meist haben sie seitlich einen oder mehrere Streifen, da sie häufig bei Sportartikel Herstellern zu finden sind. Sie können mit derben Boots oder mit hohen Stiefeletten kombiniert werden, aber auch mit Overknees sehen sie toll aus. Darüber kann man Bomberjacken oder Lederjacken, aber auch besondere Strickwesten tragen. Diese Kleider gibt es überwiegend in Grau und Schwarz, da sie wie gesagt aus dem Bereich der Sportbekleidung kommen. Auch im Casual Chic trägt man eher dezenten Farben, um den eleganten Look zu unterstreichen. Knallige Farben trifft man hier selten an.

Dieses Kleid ist von S. Oliver und hat um die 60 Euro gekostet. Es hat seitlich einen dünnen weißen Streifen, wie man dies von Trainingshosen kennt, vorne hat es zwei kleine aufgenähte Taschen. Es ist gerade geschnitten und hat einen U-Boot Ausschnitt. Der Casual Chic, also das aufeinander treffen von lässig und edel, kommt mit einer Pelzjacke von Malvin und mit den roten Stiefeletten von Quazi gut zur Geltung. So kann man im Büro die Lässigkeit an der Tag legen, ohne dass es wie ein Schlabber-Look aussieht, aber man trotzdem die weite Bequemlichkeit des Kleides hat. Durch die höheren Schuhe veredelt es den Look auch, wenn die Jacke abgelegt wird. Hier steht eher die Ausstrahlung von Seriosität und Eleganz im Vordergrund. Mit den modernen Netzstümpfen kann der elegant feminine und mondäne Look derzeit noch unterstrichen werden.
Schön ist auch eine Kombi mit Gold und Beige zu dem lässigen grauen Kleid. Dies sind zwei dezente Farben, die gut miteinander harmonieren. Die Overknees in dunklem Grau betonen wieder die Eleganz und bleiben in der Farbwelt des Kleides. Die Strickjacke gab es einmal bei Tchibo aus der Helene Fischer Kollektion, sie ist aus beigem Garn und hat auf der gesamten Vorderseite goldene Pailletten aufgestickt. Sie passt zu sehr vielem, wo andere Farben vielleicht nicht so gut passen würden. Auch goldene Accessoires passen auf viele Farben und der Metallic-Look ist modern. Ein grober heller Strickschal betont auf der einen Seite wieder die Lässigkeit, eine goldene Kette und ein goldenes Lederarmband betonen wieder die Eleganz. So kann man auch sportliche Kleider im Büro oder beim Essen tragen, ohne dass ein Schlabber-Look erzeugt wird.

Mit dem Casual Chic ist man nicht nur morgens für die Berufswelt gut gekleidet, sondern auch zum Ausgehen oder zum Treffen mit Freunden. Dabei ist man weder over- noch underdressed, und fühlt sich trotzdem so wohl wie zu Hause.
Alles eine Frage der Kombination.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia.

Freitag, 13. Oktober 2017

So gelb wie die Sonne, lassen wir sie aufgehen!

Mit der Farbe Gelb assoziieren wir nicht nur die Sonne und Wärme, Helligkeit und Erleuchtung, wir verbinden auch das Licht und Leben damit. Der Herbst ist bunt und noch immer voller Leben, die Astern blühen in den erdenen Herbstfarben und der Ahorn Baum trägt ein überaus leuchtendes gelbes bis fast oranges Blätterwerk. Denken wir an die tiefstehende Sonne im Herbst, die durch die Bäume ihr Recht oft im Dunst erobert, dann hat dies schon fast etwas mystisches. Das Spiel mit Licht und Schatten ist erst durch die Sonne möglich. Doch auch als Wandfarbe ist diese Farbe gut, so ist sie doch hell, hebt sich aber von dem kalten Weiß ab. Ich habe sogar meinen Gang in Gelb gestrichen, weil sie mir Freude und ein warmes, sonniges und geborgenes Gefühl vermittelt.

Da wir in dieser Jahreszeit eher selten von der Sonne verwöhnt werden, gerade wenn man in der Nähe von großen Flüssen mit viel Nebel wohnt, schadet es nicht, diese Farbe zu tragen und dadurch ein strahlender Lichtblick zu sein. Viele Frauen denken jedoch, es ist keine Farbe, die sie tragen könnten, dabei wirkt ein schwarzes Kleidungsstück mit Gelb kombiniert gleich sehr viel freundlicher aus. Sie müssen nur auf den Farbton achten. Frauen mit sehr heller Haut und blonden Haar steht eher ein pastellfarbenes gelbes Kleidungsstück und dunkleren Frauen eher der kräftigere Gelbton. Zu blonden Haaren, mit einem dunklen Oberteil kann man auch ein Curry tragen. Als ich neulich Lebensmittel einkaufen ging, kam mir eine Frau entgegen, die komplett schwarz angezogen war, schwarzes Haar hatte, aber einen knallgelben Loop trug. Super, sah flott aus!
Sie hat sich sofort aus der Masse abgehoben, ein Mensch, bei dem man zweimal hinschaut und einfach lächeln muss. Da man in Boutiquen in dieser Saison diese Farbe öfter sieht, sie gut mit Olivgrün oder Brauntönen kombinieren kann, sowie mit Schwarz oder Karo, kann man sich ein gelbes It-Piece zulegen und den Look dadurch aufpeppen, eben auch durch ein Tuch.

Da ich sehr für Farbe im Alltag bin, und dunkle Kleidung mit Farbe gerne aufpeppe, habe ich mir diese Jacke von Zero geholt. Der Ton ist Lemmon Curry, sehr aktuell. Hier habe ich einen gemusterten Rock von Apricot mit Hahentritt-Muster und ein schwarzes Basic Shirt von S. Oliver. Die schwarzen Stiefeletten sind von Marco Tozzi, die Tasche von Gabor.
Oder auf ein ganz einfaches schlichtes schwarzes Etui-Kleid, wie dieses von Opus. Schwarze Schuhe dazu, fertig. Aber auch zu einer grauen Seidenbluse von S. Oliver mit einem grauen Rock. Mit Gelb sind viele Kombinationen möglich, so kann man diesen Eyecatcher immer wieder neu in den Mittelpunkt heben. Auch mit Braun würde Gelb gut passen, ich habe aber nichts in Braun, nur in Beige, und das sieht nicht gut aus. Hab´s probiert! 
Super finde ich noch Olive dazu. Ein  Rock von Esprit, ein Wollstoff  mit grünen Stiefeln und Camouflage Shirt von Livre. Camouflage ist zur Zeit auch sehr angesagt, das T-Shirt von Livre. Die Stiefel sind von Mjus, auch schon 2 Jahre alt, in Olive, leicht Golden schimmernd. Die abgesetzte Ferse in Gold ist auch immer noch In. Man sieht nun auch viele Stiefel oder Stiefeletten, die hinten eine abgesetzte Ferse in einer anderen Farbe haben, bevorzugt im Metallic-Look. Olive ist durch das Moderne Camouflage gut kombinierbar. Hier zeigt sich wieder, dass man manche Dinge auch gut über längere Zeit tragen kann, indem man sie immer wieder neu kombiniert. Es muss nicht immer alles neu sein.
Wichtig ist, dass man ein Teil als Eyecatcher, oder nun auch It-Piece genannt, so in Szene setzt, dass es nicht aufdringlich wirkt und es mit dem Selbstverständnis trägt, dem solche Teile zukommen. Es sieht allemal viel frischer aus, und peppt die dunkle Kleidung auf.  

Liebe Grüße, herzlichst Eure Silvia

Blogumzug

Es gibt mich noch. Nur woanders! Neuer Blog unter : https://www.silviatopage.de/