Freitag, 2. Februar 2018

Trend 2018 Pastelltöne

Pastelltöne sind im Frühjahr / Sommer  2018 absolut angesagt. Doch wie präsentiert man diese frischen und leichten Farben in dieser Saison.

Diese Töne werden mehr in der Frauenmode bevorzugt, in der Männerwelt findet man sie leider seltener, obwohl es auch bei Männern trendy ist, diese sich aber wohl nicht so trauen. Diese Farben sind sehr romantisch, zart und feminin, die eher zurück haltend wirken, das Mädchen in uns in den Vordergrund stellen. Pastell wirkt durch den hohen Weißanteil leicht und freundlich. Sie verbreiten gute Laune. Dies spiegelt sich in unserer Seele wider.

Die Mode in diesem Frühjahr bringt uns diese typisch verspielte, feminine Farbenwelt. Modern sind komplette Looks in Pastell, sowohl einfarbig, von Kleid oder Oberteil, Hose oder Rock, bis hin zu Jacken, Schuhen und Handtaschen. Layering ist auch hier ein großes Thema. Es dürfen mehrere Pastelltöne übereinander getragen werden, in einer Kombi aus verschiedenen Farben. So kann Limone mit Pistazie, Erbeere oder Babyblau und auch mit Lilac kombiniert werden. Wer möchte kann auch mit Coconut-Milk kombinieren ebenso wie mit hellen Sandtönen, die man im Frühjahr und Sommer 2018 auch viel sehen wird. Diese Töne wirken immer sehr Edel und Ladylike.




Meine Pastellkombination besteht aus einer Chiffonbluse von Rinascimento in einem Rosa-Ton, die dezent ins Flieder geht. Die Bluse hat an den Ärmelenden eine Verzierung mit Strass-Steinen. Die Bluse gibt es bei Très Chic KK für ca. 100 Euro zu kaufen. Es ist eine Schlupfbluse mit einem gefalteten Ausschnitt und einem Gummibund an der Taille. Dazu passt der Blazer, auch von Rinascimento für ca. 140 Euro mit einem Reißverschluss zu schließen. Diese Blazer passen auf viele Kleider oder Hosen, peppen auch Jeans Businessmäßig auf. Durch den Schnitt, den Rinascimento verwendet, wirken sie sehr feminin. Die Blazer gibt es in vielen tollen Farben. Dazu ein moderner Plisseerock von H & M, ca. 40 Euro, der in einem glänzend, leicht metallisch schimmernden Sandton gehalten ist. Die gold schimmernden Pumps von Tamaris für knapp 40 Euro passen perfekt zu dem Rock.

Als Accessoires habe ich eine goldene Kette gewählt, ein rosafarbenes Armband von Tamaris für knapp 20 Euro, und einen rosafarbenen Schal.
Trendig auch Handtaschen aus Kunstfell. Diese sollten bei einem kompletten Pastell-Look auch  passend in einem Pastellton sein, wenn auch gerne in einer anderen Farbe. Zu dem edlen Look trage ich das Parfüm "Dèbut" von Aigner, der die Frische und Leichtigkeit der Blüten hat, aber der Unterton sehr erdig ist. Ein aufregendes Parfüm.

Pastelltöne wirken schön bei leichten schwingenden Leinen-  oder Chiffon-Stoffen, dies wird im Sommer bei Kleidern noch oft zu sehen sein.

Hier noch ein Beispiel für die Kombi Gelb und Rosa. Rosa Jeans sind dieses Jahr absolut angesagt. Wer sich überlegt, eine neue Jeans zu kaufen, kann zu dieser Farbe gerne greifen, aber auch auch andere Pastelltöne sind angesagt. Hellblau passt super zu den rosa Jeans. Entsprechend auch die Kombi-Teile, die Tasche und Accessoires. Natürlich könnt ihr auch Sneakers in den Pastelltönen dazu tragen.

Ich wünsche viel Spaß, wenn ihr bei den ersten Sonnenstrahlen eure neuen Kleidungsstücke in den bezaubernden Pastelltönen präsentieren könnt. Nehmt diese Leichtigkeit der Farben in euer Gefühl mit auf.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 30. Januar 2018

Tagliatelle al Salmone

Ich liebe die italienische Küche sehr. Die mediterranen Kräuter, Oliven, Artischocken, Feigen, Parmesankäse, den Parmaschinken, und die herrlichen Rotweine dazu. Das Wasser läuft einem schon im Mund zusammen, wenn man nur an all diese herrlichen Lebensmittel denkt.

Gerade die Pasta hat es mir besonders angetan. Gnocci, Tagliatelle und Fettuccine sind hier meine Favoriten, aber nur die aus Italien.

So schlecht wie ihr Ruf sind Nudeln gar nicht. Richtig gekocht sind Nudeln nicht die Dickmacher, das sind eher die Saucen. Nudeln kann man kalorienreduziert zubereiten, so dass man ruhig einmal schlemmen darf und auch Nudeln genießen kann, sie bieten uns die Ballaststoffe, die unser Körper auch braucht. Nudeln haben pflanzliches Eiweiß, Vitamine B und E und Kalium, Magnesium und Eisen. Sie enthalten fast kein Fett, und durch das Kochen nehmen sie viel Wasser auf, somit sind sie auch sehr sättigend. Nimmt man normale Weizenmehl Nudeln sollte man unbedingt darauf achten, die Nudeln al dente zu kochen, also noch bissfest. Gerade bei den besseren Nudeln aus Italien reicht es schon, wenn diese 3 - 4 Minuten im kochenden Wasser ziehen.

Ich nehme meine Nudeln meist direkt in Italien auf den Wochenmärkten mit, wie viele Gewürze auch. Ist dieser Vorrat verbraucht, kann man auch gute Nudeln in Reformhäusern oder Supermärkten finden. Sie sind schon von der Farbe dunkler und sie sind dünner, nicht so dick wie die deutschen Bandnudeln, vom Geschmack her wesentlich besser.

Man kann auch andere Nudeln nehmen, es gibt viele kalorienarme Nudeln, wie Vollkorn-Nudeln, Algen-Tagliatelle, Protein-Pasta, und auch Konjak-Nudeln, die aber sehr teuer sind, und nach nichts schmecken. Ebenso kann auch eine Zucchini in Streifen geschnitten hälftig gemischt werden, so kann man den Nudelgeschmack auch genießen. Bei solchen Ersatz-Nudeln muss man über die Sauce den Geschmack beibringen, was dann oft zu mehr Kalorien führt, als die Weizen-Pasta eigentlich hat.

Zu den Tagliatelle esse ich gerne Lachs, Artischocken oder Frutti de Mare dazu. Nur bei der Sauce gebe ich keine Sahne zu, sondern wähle eine kalorienärmere Variante. Heute habe ich mich für die Variante mit Lachs und Garnelen entschieden.

Die Zutaten für 4 Portionen:

500 g italienische Tagliatelle
500 g TK Bio-Lachs
500 g TK Garnelen
10 Cocktail-Tomaten
1 Peperoni
2 - 3 Scheiben Ingwer
1 Zitrone
10 Oliven
250 g Naturjoghurt
1 Schuss Weißwein
50 g TK Basilikum
sowie Parmesankäse und Feldsalat

Für den Lachs bereite ich in eine Topf vor, für die Garnelen eine Pfanne. In beides gebe ich Kokosöl, in dem je die Hälfte der Peperoni und ein paar Scheiben Ingwer kurz angebraten wird. Im Sommer darf auch gerne ein Zweig Rosmarin mit angeschwenkt werden. Den Ingwer kann man wieder heraus nehmen, der Geschmack verbleibt in dem Fett. Den Lachs brate ich nun von beiden Seiten an, die Garnelen wende ich ein paar Mal in der Pfanne. Als Gewürz gebe ich an beide nur noch Kurkuma, etwas weißen Pfeffer und ein paar Spritzer Zitrone. Salz braucht man nicht, da der Fisch schon salzig ist.

Ist der Lachs durch gebraten, kann man ihn sehr gut mit einem Kochlöffel in kleine Stückchen drücken. Ist dies geschehen, gebe ich den Joghurt zu und verrühre ihn gut mit dem Lachs. Danach gebe ich den Weißwein und das Basilikum dazu, so entsteht eine sämige Sauce. Man kann auch noch ein paar Oliven dazu geben, dies können schwarze oder grüne sein. Die Sauce lasse ich noch mal kurz aufkochen, bevor sie fertig ist. Die halbierten Tomaten kommen noch 2 Minuten vor dem Servieren zu den Garnelen in die Pfanne.

Gerne kann man auch die gebratenen Garnelen zu dem Lachs in die Sauce geben und alles miteinander vermengen. Ich dekoriere die Garnelen aber lieber um den Rand des Tellers herum.

Die Tagliatelle brauchen nur 4 Minuten in dem kochenden Wasser mit einer Prise Salz ziehen, damit sie nicht zu weich werden, eben noch Bissfest.

Auf den Teller zum Anrichten gebe ich auf eine Hälfte den Pflücksalat und die geviertelte Zitrone. Ein paar weitere Oliven dienen der essbaren Deko. Bevor ich die Nudeln auf den Teller lege, schwenke ich die abgetropften Nudeln noch in Leinöl, dies verhindert zum einen, dass die Nudeln aneinander kleben beim Erkalten, zum anderen ist das Essen mit guten Omega-3 Fettsäuren angereichert.

Zum Schluss gebe ich die Lachs-Sauce über die Nudeln, lege ich Garnelen auf den Rand des Servier-Tellers und streue noch ein paar Scheiben des Parmesan-Käses darüber.

Guten Appetit bei einer kalorienarmen Variante von Nudeln.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia


Freitag, 26. Januar 2018

Kommunikationsfähigkeit - eine der sozialen Kompetenzen

Ein Hauptmerkmal was uns Menschen von den Tieren unterscheidet ist die Kommunikation. Doch wie steht es um diese Fähigkeit in einer Zeit, wo Messenger und soziale Medien einen Großteil unserer Kommunikation ausmachen?

Immer wieder erlebe, höre oder lese ich wie Menschen die Art der Kommunikation unter einander bemängeln. Zu Recht denke ich, betrachtet man Kommentare oder Beiträge in den Sozialen Medien.
Gerade im anonymen Netz des Internets wie Facebook, Instagram und Co ist der Umgangston eher Grenzwertig. Aber nicht nur dort wird keine ordentliche Kommunikation mehr gepflegt, auch im direkten Umgang untereinander findet man sie nur noch selten. Dabei macht gerade eine wertvolle und wertschöpfende Kommunikation den Unterschied, ob ich als Mensch wahrgenommen und respektiert werde oder nur als belangloses Übel belächelt werde.

Die Werte die zu der Zeit meiner Erziehung galten, sind uns in Fleisch und Blut übergangen. Wir leben sie einfach, ohne groß darüber nachzudenken. Es ist für uns selbstverständlich jemanden zu begrüßen oder zu verabschieden, einen Wunsch als Bitte zu äußern, und ein Danke rundet das Alltagsleben ab und gehört selbstverständlich dazu. Viele wünschen sich diese Art der Behandlung und Kommunikation, doch leben sie es selbst nicht.

Ich ordne Menschen auf Grund ihrer sozialen Kommunikationsfähigkeit in vier Grundtypen ein, wie überall, Ausnahmen bestätigen die Regel. Kein Mensch lässt sich genau in die eine oder andere Schublade stecken, aber durch dieses System kann ich Menschen eher einschätzen und besser auf sie reagieren. Es ist eben auch eine menschliche Eigenschaft, Menschen zuzuordnen, daran ist nichts verwerfliches, so sind wir eben.

Typ eins, die Lachnummern. Menschen, die selbst nichts auf die Reihe bekommen, aber allen anderen dafür die Schuld geben. Sie machen andere Menschen schlecht, können dies aber oft nicht begründen. Erbringen selbst keinen Beitrag zum Nutzen für die Gesellschaft und versuchen dies auch nicht. Sie sehen auch nicht dass sie sich ändern könnten, denken nur, die anderen müssten sich ändern. Diese Menschen benutzen auch sehr oft den Gossenjargon. Sie wollen aus der Masse herausstechen, und denken, dass sie dies tun, indem sie andere Menschen oder deren Arbeit schlecht machen. Es gelingt mir nie, diese Menschen ernst zu nehmen.

Typ zwei, die Coolen, ist für mich ein Mensch, der zwar eine gute Kinderstube genossen hat, diese aber hinter sich gelassen hat. Menschen, die etwas wollen, dies aber eher als Anweisung formulieren. Sie haben verlernt "guten Morgen" oder "auf Wiedersehen" zu sagen, noch "bitte" oder "danke". Sie denken, wenn sie so ihre Wünsche äußern, wird diese schon irgendjemand erfüllen. Menschen die sich oft durch unangebrachte oder spitzfindige Ausdrucksweise bestätigt wissen wollen. Manche dieser Menschen kann man mit etwas Anstupsen wieder auf Kurs bringen und sie erinnern sich an ihre Kinderstube, an Anstand und Höflichkeit, manche sind jedoch so festgefahren in ihrer Art, wie Typ eins, und sehen gar nichts ein.

Typ drei, ich nenne Sie die Möchtegerns. Es sind die Menschen, die sich eine gute Kommunikation wünschen, ja sogar betonen wie viel Wert sie darauf legen, doch es nicht wirklich leben. Kommuniziert man mit ihnen, dann bewegen sie sich eher im Monolog. Heißt, sie brauchen von ihrem Gegenüber nur ein Schlagwort, erzählen aus ihrem Leben ohne Punkt und Komma und lassen den anderen keine Gelegenheit auch etwas zu sagen. Ein hin und wieder eingeworfenes "Hmm" oder "ja" von ihrem Gegenüber reicht ihnen vollkommen aus. Sie reißen 90 Prozent des Gespräches an sich, und zeigen so, dass sie wenig bis kaum Interesse an ihrem Gegenüber haben. Dabei haben sie meist weder etwas Interessantes noch Wertvolles mitzuteilen. In Bayern bezeichnet man solche Menschen gerne als Dampfplauderer. Sie reden viel, obwohl sie nichts zu sagen haben, und nicht wirklich einen Mehrwert schaffen.

Im groben kann man sagen, dass Typ eins bis vier Menschen sind, die im Grunde nur eines wollen, und das ist Aufmerksamkeit und Anerkennung, ein Grundbedürfnis des menschlichen Wesens. Sie  wissen nur nicht, wie sie dies umsetzten oder erreichen können, sie haben ihren Weg noch nicht gefunden.

Typ vier, die Wertvollen. Ein Mensch, mit dem man gerne ins Gespräch kommt. Diese Menschen haben etwas zu sagen, diese Gespräche haben Mehrwert. Für sie ist Anstand und Höflichkeit kein Fremdwort, sie erzählen interessante Dinge und fragen auch ihr Gegenüber nach deren Meinung. Menschen die wissen, dass ein Dialog in etwa die gleiche Verteilung an Redezeit hat, und damit ihrem Gesprächspartner ein wertvolles Gefühl vermitteln können. Sie verwenden nicht herabwertende sondern wertschätzende Formulierungen. Diese Menschen halten nicht nur Beruflich ihre Emotionen unter Kontrolle, sie orientieren sich an Fakten, und können sich auf Lösungen statt auf Probleme konzentrieren.

Diese Menschen sind nicht mehr so sehr auf Anerkennung durch ihr Umfeld angewiesen, sondern sie sehen die Anerkennung durch ihr Handeln und ihre Taten. Sie haben von den vier Typen die höchste soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit und können am effektivsten Handeln.

Nun kann jeder Mensch für sich entscheiden, wo er stehen will, wie er selbst sein will. Typ eins kann sich zu Typ vier entwickeln, alles ist erlernbar, wenn man den Willen hat. Wichtig ist doch, dass wir nicht genauso agieren, wie dies unser Gegenüber tut, wenn uns dies nicht passt. Müssen nicht gerade die, die eine bessere Kommunikation wollen, mit gutem Beispiel vorangehen, und denen, die es nicht können, zeigen, dass man es wirklich besser machen kann? Machen wir es uns zu einfach, zu sagen, es wird alles schlechter, ohne selbst zu versuchen, es besser zu machen?

Ich habe auch so einige Kritiker, was im Grunde nichts Schlechtes ist. Es kommt nur auf die Form an, wie diese vorgebracht wird. Wird Kritik konstruktiv vorgebracht, und genau gesagt, was daran nicht gefällt, kann ich es überdenken und ggfs. ändern. Wird jedoch nur allgemein abgelästert, sehe ich das eher als Belustigung und ordne diesen Menschen als Typ eins ein.

Die Art wie dich jemand behandelt, sagt aus, was für ein Mensch er ist und nicht, was für ein Mensch du bist #charakter, #ungerechtGeht man auf Menschen wertfrei zu, die zu Typ eins und zwei gehören, und fragt sie gezielt nach deren Aussage, knicken die Meisten ein. Direkt konfrontiert ist von ihrer plötzlichen Größe und Stärke oft nicht mehr viel übrig. Sie sind verwundert, dass sie ernst genommen werden, und nehmen oft ihre Verunglimpfungen zurück. Seien wir also Vorbild, dass es anders geht, zeigen wir, dass eine wertvolle Kommunikation immer möglich ist. Alles ist erlernbar.

Darum geht es auch in vielen Sprüchen:

Welche Kommunikation wollt ihr pflegen? Wie wollt Ihr von Eurer Umwelt wahrgenommen werden? Geht also mit gutem Beispiel voran, und begebt Euch nicht auf das Niveau, das ihr selbst nicht haben wollt. Nur so kann man etwas ändern. Und vielleicht auch einfach mal darüber stehen und lächeln, schließlich sind wir alle nur Menschen, die gute und auch schlechtere Tage haben. Niemand ist perfekt, also erwarten wir dies auch nicht von anderen.

Liebe Grüße. herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 23. Januar 2018

Gegarter Chicoree mit scharfen Hackfleischbällchen

Chicoree zählt zu den Wintersalaten, doch kann er auch als Gemüse fungieren. Er gehört wie der Zuckerhut oder der Radicchio zu den Korbblütler, und sprießt aus einer Wurzel, die im 19. Jahrhundert in Belgien erstmals vertrieben wurde. Viele nehmen ihn als Salat oder zum Dippen, doch kann man den Chicoree auch warm genießen. In der chinesischen Küche findet man ihn auch öfter in Wok-Pfannen Gerichten.

Chicoree ist sehr gesund, er ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Blätter sind reich an Vitamin B1, B2, C, sowie Carotin, Phosphor, Kalium und Calcium. Er hat nur 17 Kalorien pro 100 Gramm, und die Bitterstoffe in dem Salat sind für die Verdauung gut. Die Blätter wirken harntreibend, was für Rheumatiker gut ist, und sie regulieren den Säure-Basen-Haushalt. Die Bitterstoffe stärken die Darmflora und senken Cholesterin, somit zählt Chicoree zu den Superfoods.

Da ich letztens schon Salat hatte, wollte ich den Chicoree einmal anders probieren. Man kann ihn auch als Art Gemüse im Ofen backen. Dazu einfach der Länge nach in zwei Hälften schneiden, mit einem Streifen Schinken umwickelt, das hält die Blätter beim Backen zusammen. Dazu war mir der Sinn nach Hackfleisch, und anstelle der Fleischpflanzerl, entschied ich mich zu scharfen Hackfleischbällchen.


Zutaten für 4 Portionen:

500 Gramm gemischtes Hackfleisch
1 Peperoni
1 Zwiebel
1 Ei
3 EL Dinkelgries zum Binden

2 Chicoree
4 - 5 Champignon
500 ml passierte Tomaten (1 Packung)
2 EL Quark
1 Paprika

Als Unterlage:
Rucola- oder Acker- Salat
Parmesankäse in Scheiben gehobelt oder geschnitten

Angefangen wird mit dem Hackfleisch, damit es etwas ziehen kann.
Zuerst das Hackfleisch in eine Schüssel geben, dazu die Peperoni und die Zwiebel klein schneiden. Ich nehme meist rote Zwiebeln, da ich diese lieber mag. Dazu kommt das ganze Ei und die drei EL Dinkelgries, den ich anstelle von Semmelbrösel nehme. Dieser bindet genauso und ist eben auch Nährstoffreicher, da normale Semmelbrösel nur aus Weißmehl sind. Gewürzt mit Salz und Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel, nach Geschmack kann man auch etwas Paprika zugeben, oder auch ein paar Zehen Knoblauch beigeben. Diese Masse gut durchkneten, bis alle Zutaten gut vermengt sind, zum Durchziehen eine viertel Stunde stehen lassen, bis man die Bällchen mit der Hand formt.

Derweil schäle ich den Chicoree und halbiere ihn der Länge nach. Anschließend wickel ich Schinkenstreifen um den Chicoree. Damit es nicht zu trocken wird, gebe ich auf den Boden der Auflaufform die passierten Tomaten, diese würze ich ebenso mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel. Dazu mische ich 2 EL Quark unter, damit es sämiger wird. Gut durchmengen und gleichmäßig in der Form verteilen. Im Sommer gebe ich noch Kräuter aus dem Garten dazu, wie zum Beispiel einige Stängel Rosmarin.
Darauf lege ich die Chicoree-Hälften. Die Form schiebe ich bei 80 Grad Umluft in den Backofen, ca. 20 Minuten dauert es, bis der Strunk weich wird. Zu heiß soll Gemüse nie gebraten oder gedünstet werden, um die Nährstoffe weitest gehend zu erhalten.

Das Hackfleisch forme ich nun zu kleinen Kugeln und brate sie mit Kokosöl in der Pfanne schön kross heraus. Anschließend schwenke ich noch die Pilze in der Pfanne kurz durch, und die Paprika-Hälften kommen auch kurz dazu, diese sollte aber noch stabil als Dipp-Schale fungieren können.

Auf den Teller zum Anrichten lege ich zuerst den Rucola aus, dann verteile ich den Parmesan-Käse darüber. Die Hackfleischbällchen lege ich auf den Rucola, darüber dann die Champignons. Daneben plaziere ich den Chicoree. In eine Paprikahälfte gebe ich die Tomatensauce zum Tunken der Fleischbällchen rein, ein paar Tropfen verteile ich über den Chicoree, damit dieser nicht so trocken ist. Auch den Rucola kann man in die Sauce mit eintunken, da er von der Würze dann profitiert.

So habt ihr ein einigermaßen kalorienarmes Essen, denn anstelle der Nudeln passt der Rucola geschmacklich noch besser zu den Hackfleischbällchen, und stellt so eine gesunde Alternative dar.

Gerne könnt ihr auch die Hackfleischbällchen zu einem Salat oder zu einer Tomatensuppe machen, um etwas Abwechslung in den Speiseplan zu bringen.

Guten Appetit

Liebe Grüße, herzlichst Eure Silvia.

Freitag, 19. Januar 2018

The Spirit of Coco Chanel

"Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du beschließt, du selbst zu sein."

So lautet ein Zitat der Stil-Ikone Coco Chanel.

Aus einem Bericht der Vogue über die Modeschöpferin verdeutlicht sich die Absicht von Coco Chanel die Frau als das wunderbare Geschöpf, das sich in ihrem Inneren befindet, anzunehmen, auszuleben und zu achten. Sie machte das, was sie für richtig hielt, und hatte damit großen Erfolg.

Was für sie zählt sind Geradlinigkeit, Bequemlichkeit, natürliche Bewegungsfreiheit - und zugleich der Wunsch, zu verführen. Coco Chanel avanciert damit ungewollt zur Trendsetterin: Zu einer Zeit, in der man gerade einmal den Fuß durchscheinen sah, lassen ihre Röcke den Knöchel frei. Sie lässt sich die Haare abschneiden, setzt ihr Gesicht bewusst der Sonne aus und trägt Hosen - revolutionär für die damalige Zeit.



Mode, die ein Stück weit zeitlos ist, aber doch wieder trendig, bequem und doch weiblich, und somit über mehrere Jahre tragbar. Coco Chanel hat uns  mitgegeben, mondän, aufgeschlossen, frech, trotzdem als Frau verführerisch, feminin sein zu drüfen. Von Coco Chanel stammt das "kleine Schwarze" Kleid, dies hat sie bereits 1926 kreiert. Für viele Anlässe passend, elegant und doch aufregend, verführerisch. Seit fast 100 Jahren tragen Frauen wie Beyoncè, Josephine Baker, Prinzessin Diana oder Lady Gaga diese kleinen schwarzen Kleider in verschiedenen Interpretationen. Jede Frau sollte so ein Kleid im Schrank haben und auch tragen. Nehmen wir dieses Geschenk von Coco Chanel an und ehren ihre Hommage an die Weiblichkeit. Sie hat uns Kleider geschenkt, um unsere Weiblichkeit zu zeigen, um uns wohl zu fühlen. Tragbare Mode, die jeder Frau auf Grund des Schnittes schmeichelt, die bequem ist, nicht einengt. Herrliche Kleider, die uns Frauen als dieses großartige Geschöpf fühlen lässt und uns in eine andere Welt eintauchen lässt. Aber nicht nur mit Kleidung begeisterte sie, auch das Parfüm Chanel No. 5, das heute noch das meistverkaufteste Parfüm der Welt ist, oder die berühmte Chanel Handtaschen. Beides sind nicht mehr aus unserer Frauenwelt wegzudenken. Wir brauchen nur den Mut dazu, dies auch anzunehmen und zu leben. Sie hat es vorgemacht, wir müssen gar nicht Vorreiterinnen sein, wir können es sein, die Wahl liegt bei uns: Uns als Frau so anzunehmen wie die Natur uns geschaffen hat, mit all unseren herrlichen Eigenschaften, die tief in uns liegen. 


Haute Couture können wir uns in der Regel nicht leisten. Aber um diesen Spirit zu fühlen, braucht man diese teuren Kleider gar nicht. Kleider im Chanel-Stil sind sehr feminin und immer In, darum werden sie zu unserem Glück von vielen Designern und Modefirmen immer wieder neu interpretiert, so kann man auch für wenig Geld ein recht schönes Stück kaufen.

 Auch den Bouclè Stoff hat Coco Chanel in ihren Kleidern, Röcken und Kostümen bevorzugt. Er ist dehnbar und deswegen auch bequem. Bouclè ist edel und elegant und ein Stoff von hochwertiger Qualität. Chanel steht auch für einen schlichten und eleganten Stil, da sie dafür mehr mit verschiedenen  Accessoires gearbeitet hat. Sie hat oft viele Perlenketten übereinander getragen, auch die Chanel-Kette ist bekannt. Sie sah den Schmuck dazu, um die Frau zu schmücken. Sie war auch die Erfinderin des Modeschmucks, er muss nicht teuer sein, sondern nur die Weiblichkeit unterstützen. So sagte sie auch, "Bevor eine Lady das Haus verlässt, sollte sie in den Spiegel sehen und ein Accessoires abnehmen." Also schmückt euch! Man kann viel von ihr lernen.

Dieses gelungene Kleid hier von Rinascimento (ca. 120 Euro) hat das Oberteil aus Bouclè Stoff, der Rock ist aus einem transparenten Chiffonstoff in mehreren Bahnen  als Stufen übereinander geschneidert. So zeigt sich Bewegung in dem Kleid bei jedem Schritt und jeder Drehung. Am Hals hat der Kragen eine helle Einfassung, was dem Schwarz-Weiß Stil von Coco Chanel wiederspiegelt. Schlichte Eleganz pur, und dabei bequem und doch verführerisch, eben ganz im Sinne von Chanel.


Zu dem Kleid trage ich im Winter einen tollen Webpelz-Mantel in Nerz-Optik mit einem hohen Plüschkragen, da der edle Nerz gut zu dem edlen Stil des imitierten Chanel-Kleides passt. Um den beige melierten Kragen wieder aufzugreifen nehme ich entweder mit goldenen Pumps und Tasche oder beigen Pumps von Tamaris mit Tasche. Die imitierte Chanel-Kette, die aus Ketten- und Perlen-Elementen besteht, muss dann auch sein. Gerne können hier auch Perlen -Armbänder dazu getragen werden. Zu Chanel Zeiten trugen die Damen auch gerne Handschuhe, diese können dann auch in beige sein. Sie runden den besonderen Look der edlen Lady ab.

Gerne kann man auch eine kleine Jacke aus Bouclé Stoff dazu tragen, dann wirkt dieses Kleid wie ein Kostüm von Coco Chanel. Schon beim Anziehen des Kleides fühlt ihr diese Veränderung von Frau zu Lady. Ihr spürt wie ihr aufrechter und gerader geht, wie es Freude macht, den Rock flattern zu sehen. So startet ein guter Tag. Genuss pur. Wer will keine Lady sein und als solche behandelt werden? Ich auf jeden Fall. Und so zeigt ihr es auch der restlichen Welt.

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 16. Januar 2018

Alles nur Salat

Ich gehöre eigentlich nicht zu den großen Salat Essern, ich bin eher der Körnchen Picker und Gemüse Mensch. Gurkensalat esse ich gern, aber das war es auch schon. Auch abends immer nur Salat essen, wie das viele machen, das könnte ich nicht, obwohl er auch gesund ist. Dazu muss er aber richtig zubereitet sein. 

Der normale Essig gehört zu den schlechten Säurebildner, weshalb bei zu viel Verzehr von Salaten der Körper übersäuert werden kann. Wer täglich Salat isst und hier Probleme hat, sollte vielleicht mehr Gemüse ausprobieren. Anzeichen für Übersäuerung können ein schlappes bis müdes Gefühl und auch Energielosigkeit sein. Gerade abends sollte man keinen oder nur wenig Salat essen, da der Körper diese Säuren des Essigs nicht mehr basisch umwandeln kann. Aber Grapefruit, Karotten, Champignons und Knoblauch gehören zu den basenbildenden Gemüsen beziehungsweise Obst, die den Säurehaushalt wieder ausgleichen. Diese sollten unbedingt mit gegessen werden, damit der Körper wieder sein Gleichgewicht findet. Auch die Verwendung von Apfelessig kann helfen, da dieser auch zu den Basenbildenden gehört. 

Als sich meine Freundinnen zu dem üblichen Treffen ankündigten, wollten sie einstimmig nur Salat an diesem Abend haben, da bei den meisten die Weihnachtsfeiertage zu viel geschlemmt worden ist. Nun denn, was muss, das muss. Also geben wir den Ladys ihren Salat.

Aber Salat muss nicht immer nur aus Salat und Gemüse bestehen, man kann durchaus auch Obst verwenden. Dies kannten zwar einige meiner Mädels nicht, waren aber recht positiv überrascht, dass es so gut zusammen harmoniert. Hier nun mein Salat Rezept mit Obst. 

Je nach Saison greife ich zu Salaten, die es auf dem Markt gibt. Hier ist es der Endiviensalat, wegen der gesunden Bitterstoffe, Chinakohl, Acker- oder Pflücksalat und Rucola. Ihr könnt aber die Salate nehmen, die ihr mögt, es gibt ja unzählige. Dazu Gurke, Tomaten, Paprika, Karotten, Champignons, Knoblauch und eine Peperoni. Aber ebenso schneide ich eine Grapefruit klein, eine Zitrone in Scheiben und die Kerne des Granatapfels kommen als Topping mit dazu. Wer mag, kann noch eine Zwiebel in den Salat geben, einige meiner Gäste mögen aber keine Zwiebel, weshalb ich sie wegließ. 
Das Salatdressing gebe ich in einen Shaker mit Gitter, das kann man einfach durch schütteln und die Zutaten vermischen sich gut miteinander. 
In den Becher gebe ich die Peperoni, in kleine Stückchen geschnitten, frische oder tiefgefrorene Kräuter, dazu kommt eine kleine Tasse warmes Wasser. Ein Schuss Kürbiskernöl und einen Schuss Walnussöl, ebenso wie ein Teelöffel Feigenvingairette. Zum Würzen einen EL Agavendicksaft, Salz, Kurkuma, Kreuzkümmel und für die Sämigkeit 2 EL Quark. Den Knoblauch presse ich durch eine Knoblauchpresse und gebe ihn auch dazu. Essen Kinder mit, sollte auf die Peperoni verzichtet werden, da sie für Kinder oft zu scharf ist. Ansonsten kurbelt Peperoni den Stoffwechsel an. 

Den Salat, die halbierten Tomaten, Paprika und Gurke gebe ich samt der Grapefruit in eine Schüssel. Die Karotten raspel ich. Dies lasse ich mit dem Dressing ein bisschen ziehen. Derweil geht es an den Belag für oben darüber. Hierzu habe ich zwei schön abgehangene Scheiben  Rinderhüftsteak vom Metzger bekommen. Diese schneide ich in Streifen und brate diese knusprig in Kokosöl an. 
Ebenso brate ich Pinienkerne, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne mit den in Streifen geschnittenen Champignons in Kokosöl an. Der Salat kommt nun auf einen Teller, darüber verteile ich die in Scheiben geschnittene Honigmelone im Kreis, gebe dann die Granatapfelkerne darüber und zum Schluss die warmen Kerne mit den Pilzen, das heiße Fleisch lege ich ganz zum Schluss darüber. Dekoriert mit den Zitronenscheiben und Ess-Paprika ein bunter Genuss. Wer mag kann noch ein paar Scheiben Parmesan darüber hobeln. 
So gemischt esse ich Salat auch mal gerne. Man kann auch noch ein paar Löffel gekochten Quinoa unter den Salat mischen, dann braucht man kein Weißbrot dazu. Aber die Mädels haben lieber ein Baguette mitgebracht.

Es gibt viele Obstsorten, die ihr in einen Salat mit rein packen könnt. Beliebt und ich denke auch bekannt ist der Kartoffelsalat mit Apfel. In Blattsalat passt ein Apfel auch super, aber auch frische Pfirsiche, oder Chinakohl mit Orangen. Auch Blaubeeren oder Erbeeren peppen den Salat auf.  Probiert es einfach mal aus, dann kann auch der langweilige Salat wieder interessanter werden.

Alles Liebe, herzlichste Eure Silvia.

Dienstag, 9. Januar 2018

Im Zeichen der Veränderung, mein Jahresrückblick

Das Leben unterliegt dem ständigen Wandel.

Ein aufregendes und faszinierendes Jahr ist vorüber, es hat sich viel bei mir verändert, ich habe mich verändert. Ein Jahr in dem ich mich entdeckte, weil ich mich auf den Weg machte, zu dem Menschen und zu der Frau zu werden, die ich immer war, aber nie gesehen oder beachtet hatte.

"Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone" von Neale Donald Walsch.

Und ja, es ist so. Will man etwas verändern, muss man die Komfortzone verlassen. Will man etwas erleben oder erreichen, will man in sich hinein hören und seine Gefühle beachten und Träume leben, muss man die Komfortzone verlassen. Den Popo von der Couch zu bringen, und auch wirklich Sport zu machen. Bücher lesen und Seminare besuchen, Weiterbildungskurse zu nutzen und andere Denkweisen beleuchten. Bequem war das Jahr 2017 für mich nicht, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, und hat mich deutlich näher an den Menschen gebracht, der ich sein möchte. Und dafür bin ich dankbar.

Physische Veränderungen:
Ich habe letztes Jahr meine Ernährung komplett umgestellt und mehr Sport gemacht. Fazit ist ein besserer, definierterer Körper, ein besseres Körpergefühl, gesünder, ich war letztes Jahr nicht einmal krank. Wechseljahresbeschwerden habe ich keine mehr. Meine Haare sind länger und dichter geworden, die Fingernägel stabiler, und die Haut reiner. Ich habe keine Gleichgewichtsprobleme mehr und reagiere wieder schneller. Insgesamt bin ich agiler geworden, vieles fällt wieder so leicht wie früher.

Psychische Veränderungen:
Ich bin aufgeschlossener gegenüber Neuem. Ich sehe in Veränderung keine Bedrohung mehr, sondern Chancen. Ich kann mich akzeptieren, samt meinen Fehlern, aber auch den vielen guten Eigenschaften an mir. Ich habe gelernt auf mein Bauchgefühl zu achten und zu vertrauen, was mir durch Krisen hilft. Mit dem Wissen um meine guten Eigenschaften bin ich ruhiger, gelassener geworden. Zuversicht und Freude erfüllt mich nun eher. Ich muss mich nicht mehr durch den Alltag kämpfen, der läuft nun nebenbei, und immer besser und einfacher sogar. Ich kann mich nun auf Dinge  konzentrieren, die mir wichtig sind, auf Lösungen statt auf Probleme.

So habe ich letztes Jahr mein Leben umgestaltet, wie ich es für richtig hielt. Zweifler, Neider und Probleme habe ich aus meinem Freundeskreis und meinem Leben entfernt, negative Menschen, die für jede Lösung ein Problem haben. Diese habe ich durch wertvolle Menschen ersetzt, und durch Dinge, die mir Freude machen. Gute Freunde, die nicht bequem sind, sie halten mich auf Kurs und unterstützen mich mit guter Kritik auf meinem Weg. Daher kann ich mich entfalten, und ein freies und authentischen Leben führen. Muss mich nicht verbiegen, für niemanden etwas recht machen, nur auf mich selbst hören. Und das ist mein oberstes Ziel, denn es macht mich glücklich.

So will ich 2018 diesen Weg weiter gehen, versuchen jeden Tag ein bisschen besser zu werden, meinen Empfindungen und Gefühlen noch mehr Raum geben, mehr genießen. Stetig versuchen in einigen Dingen besser zu werden, die Rückschläge zu akzeptieren um die guten Tage noch mehr zu schätzen. Mehr auf die Umwelt zu achten, einen angenehmen Umgang mit Menschen zu Pflegen. Aber das kann auch heißen, dass ich Nachts aus dem Bett aufspringe, meinen Koffer packe, den Hund unter den Arm klemme und zwei Tage wegfahren, einfach, weil ich es will.
Wie Alexis Carrel sagt, "den Jahren mehr Leben geben". Den Anfang habe ich 2017 geschafft. Und es lebt sich so viel glücklicher und einfacher, das Leben ist so viel angenehmer geworden. Und ich weiß, dass 2018 ein gigantisches Jahr für mich werden wird. Einfach, weil ich es dazu mache.

Wie auch Hermann Hesse in dem Gedicht: "Stufen" schon beschrieb, Veränderung ist das Leben, das Leben bietet Weisheit, Wandel und Vergänglichkeit. Begegnet Veränderung nicht mit Angst, meidet sie nicht, weil es bequem ist, sondern macht was daraus, bevor es zu spät ist. Das Leben ändert sich so oder so, es zu eurer Chance zu machen, liegt an euch.


Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,


An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde


Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!



So wünsche ich Euch ein wunderbares, glückliches, gesundes und bereicherndes Jahr 2018.

Liebe Grüße, herzlichst Eure Silvia

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Weihnachten - festlicher Glamour

Das Haus ist geputzt, Weihnachtsdekoration schmückt jedes Zimmer, überall glitzert und blinkt es. Kerzen spenden ein warmes Licht, leise Weihnachtsmusik bildet den festlichen Hintergrund. Der frische Tannenduft des Christbaums mischt sich mit dem Geruch des Bratens, der Punsch duftet herrlich nach exotischen Gewürzen. Der Heilige Abend ist gekommen und Ruhe und Besinnlichkeit kehrt in uns ein. Der Stress, die Hektik weicht einer romantischen Melancholie die man gerne begrüßt. Schon auf dem Weg zur Kirche spüren wir, wie wir ruhiger werden und glücklich auf die nächsten Tage blicken, Tage, die ganz für die Familie gedacht sind. Die Glocken der Kirchen, deren Klang sich durch die neblige Luft ihre Wege bahnen, laden uns zur Besinnlichkeit und Stille ein.

Ich liebe diese Zeit, wenn das Essen so gut wie fertig ist und alle in freudiger Erwartung bunt durch einander reden. Ich spüre die kindliche Aufregung, die auch noch die Alten ergreift. Ausgekühlt vom Gottesdienst greift jeder gerne zum heißen Punsch und die Zungen lockern sich. Geschichten aus alten Zeiten machen die Runde, es wird gelacht und gescherzt, bis sich alle hinsetzten und Ruhe einkehrt, da das Glöckchen die Bescherung ankündigt.

Für diese Familienzusammenkünfte zieht sich jeder ganz besonders schön an. Wir wollen nicht nur ein schönes zu Hause bieten, sondern auch wir selbst wollen im edlen Glanz erstrahlen. Und das ist auch gut so, uns zu diesem besonderen Anlass entsprechend zu kleiden. denn wir wollen unseren Gästen respektvoll gegenüber treten. Dies gebietet nicht nur der Anstand, sondern liegt nun einmal in uns Frauen drin. Besondere Kleider können aus Satin sein, transparente Stoffe sind In, Plissee-Röcke sieht man gerne, oder der Glitzer Look mit Lurex Garn gearbeitete Oberteile. Diese glitzernde Welt ist für mich aber eher etwas für Silvester, daher habe ich mein Outfit für die Feiertage in eher dezenter Farbe und Schlichtheit gewählt.

Ganz im Sinne roter Weihnachtsdeko vereinigt mein Outfit zwei Trends. Zum einen ist es aus schimmernden Samststoff, der für viele Feiertage ein sehr edler Begleiter ist, in der passenden aktuellen Trendfarbe Rot. Es ist aber eher ein dunkleres, sehr leuchtendes Weinrot. Die Farbe Rot toppt immer noch das kleine Schwarze, und macht uns in der Winterzeit auch nicht so blass wie das Schwarze, wir sehen Lebendiger aus und es ist nicht so trist. Das Kleid ist von RINASCIMENTO und kostet ca. 120 Euro bei Trés Chic KK. Es hat an den Ärmeln als auch im rockbereich Raffungen mit einer dicken Samtkordel geschnürt und ist halsnah gearbeitet. Es ist wieder perfekt auf den Leib geschneidert, was die Italienischen Designer eben perfekt beherrschen. Dazu passt eine weiße Perlenkette, im Set mit Armband, und eine kleine goldene Clutch-Bag, die ich bei Markenschuh Herrmann für knapp 30 Euro fand. Da auch Schuhe in Samt absolut hipp sind, habe ich die Overknees bei Deichmann aus der Ellie Star Collection für 50 Euro gewählt. Diese gibt es jetzt sogar im Angebot.
Darüber eine edel schimmernde Webpelz-Jacke, mit der aktuellen Länge bis kurz über Taille. Diese Jacken gibt es überall zu kaufen, sind oft schon für kleines Geld zu ergattern, jedoch ist hier die Qualität nicht so gut. Sie fühlen sich oft künstlich an, und sie werden schnell unansehnlich. Sie sind aber eine gute Alternative, wenn jemand nur den kurzfristigen Trend mitmachen will und hier ausgefallene Muster sucht. Ansonsten rentiert es sich, lieber etwas mehr Geld auszugeben, und auf schlichte Ausführungen zu achten, da man sie auch getrost einige Jahre tragen kann. Webpelz ist seit etlichen Jahren kaum mehr aus der Mode wegzudenken. Diese Jacken und Mäntel sehen immer edel aus. Der Trend zu Form und Farbe hält sich eh meist über zwei oder mehr Jahre. Weiß passt immer zu vielen Farben, das ist also nie eine Fehlinvestition. Diese Jacke von RINASCIMENTO hat eine Kapuze, der Pelz ist so weich, dass man ihn kaum noch von echten unterscheiden kann. Einfach kuschelig. Ein paar Beispiele über Form und Designs zum Beispiel hier. Bei Trés Chic KK findet ihr viele dieser besseren Jacken in vielen schönen Farben.

Zu edlen schimmernden Samt passt natürlich eine Perlenkette am Besten dazu, so kombiniert ihr von Stoff und Schmuck die besten Dinge zusammen. Darunter darf es natürlich auch besondere Wäsche sein, bitte nicht vergessen, wäre ja schade, wenn die alte Unterwäsche zum Vorschein käme. Tragt ein schönes Parfüm auf. Ich lege gerne betörende, schwere Düfte an Feiertagen auf, wie "Alien" von "Mugler". Man soll euch schließlich nicht nur leuchten sehen, sondern auch euer Duft soll euer Umfeld betören. Und auch hier gilt, so universell wie jede Frau ist, ist auch der Duft den sie mag.

Damit beschließe auch ich dieses Jahr, und gönne mir 14 Tage Pause um meine Akkus aufzuladen. Ich wünsche Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten. Lasst es euch gut gehen, ihr seid es wert! Achtet auf euch und lasst das Christkind in eure Herzen einziehen. Und tragt immer euren schönsten Schmuck, euer Lächeln. Verbringt schöne Feiertage und habt einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018. Tragt den Frieden in euren Herzen.

Ich bedanke mich bei allen meinen Lesern und wünsche euch ein glückliches und gesundes neues Jahr. Nehmt euer Leben in die Hand und macht das Beste daraus, wir alle haben nur eines. Auch bedanke mich für mehr als 20.000 Aufrufe meines Blogs seit meinem Start am 27. Juli diesen Jahres. Ich hoffe ich konnte euch ein paar gute Anregungen geben und vielleicht folgt ihr mir im nächsten Jahr auch so fleißig, und habt viel Spaß dabei, die Anregungen auf eure Persönlichkeit anzupassen.

Herzlichst, alles Liebe, bleibt gesund, Eure Silvia

Dienstag, 19. Dezember 2017

Mode, mehr als nur Kleidung

Mode ist nicht nur Kleidung

Kleidung dient dem Körper um ihn zu schützen, zu bedecken, zu wärmen und ihn vor Umwelteinflüssen zu schützen. Doch schon lange Zeit ist Kleidung nicht mehr nur Zweckgebunden, sondern sie gibt uns die Möglichkeit unser Aussehen zu verschönern, unsere Persönlichkeit zu betonen, zu unterstreichen oder hervor zu heben. Sie war früher auch ein Statussymbol, denken wir an die Kleidung von adeligen Personen, dem Bürgertum und so weiter. Dafür dienen heute große Marken und Designer. Aber auch für den kleinen Geldbeutel gibt es Moderne und schöne Kleidung. Mode greift geistige, kulturelle und gesellschaftliche Strömungen auf und spiegelt diese wider. Mode gibt es nicht nur in der Kleidung, auch in der Kunst, Musik oder denken wir an Vornamen. Bei der Kleidung sollte jeder seinen eigenen Stil entwickeln, da jeder Mensch eine eigene Identität und Persönlichkeit hat, seine eigene Meinung und Werte damit ausdrücken kann. Gute Bekleidung ist auch eine Wertschätzung sich selbst gegenüber, sich zu gefallen und zu akzeptieren. Jeder Mensch kombiniert Trends anders und zeigt seine Art ein bestimmtes Kleidungsstück, einen Schnitt oder eine Farbe sich eigen zu machen. Sind die großen Modeschauen vorbei, beginnt der Handel die Trends aufzugreifen und bietet diese in den Läden an. Hier kann jeder nach seiner Intuition auswählen.

Aber es geht nicht nur darum, den aktuellen Zeitgeist bis ins Detail zu treffen und alles blindlings nach zu machen, sondern vielmehr darum, die aktuellen Trends in den eigenen Stil zu integrieren. Deswegen ist die Mode auch so vielfältig wie nie geworden. Der eigene Stil sollte nie durch das Verbiegen der eigenen Persönlichkeit erreicht werden. Mode ist wie Musik, ständigem Wandel unterworfen, aber im Prinzip hat jeder seine Musikrichtung, die er besonders mag. So ist es auch in der Mode. Man kann Elemente aus der Mode aufnehmen, aber sie sollten immer der eigenen Persönlichkeit entsprechen.
Auch die Jahrzehnte erkennt man auf Grund der Kleidung  wieder, in der sie Bestand hatte. Unverkennbar die Schlaghosen in den 70-er Jahren, die Plateau-Schuhe sowie Frisuren, genauso unverkennbar wie die Musik in diesem Jahrzehnt. So ist in den 50-er und 60-er Jahren der Rock'n Roll mit dem Petticoat unverkennbar verbunden.

Die Vielzahl der Designer macht es möglich für jeden Typ, für jedes Gefühl, für jedes Statement das man vertritt, das Richtige zu finden. Dabei ist es gar nicht erforderlich, genau diese Kleidung zu tragen, sondern vielmehr regen die Designer unsere Fantasie an, die Trends für uns selbst um zusetzten. Es können genauso alte Kleider mit neuen Accessoires aufgewertet werden, wie neue Kleider mit alten Accessoires ergänzt werden. So zeigt sich auch das Interesse am Leben und das Interesse an sich selbst.

Wie für viele andere auch, bedeutet Mode für mich die Freiheit, mein Lebensgefühl durch die Kleidung auszudrücken, mich darin wohl zu fühlen. Ich kann meine weibliche, feminine Seite hervorheben, kann diese in schönen Kleidern zum Ausdruck bringen und offen leben. Die Kleider die mir gefallen, die meinen Geschmack treffen, und die ich gut kombinieren kann, und doch immer wieder neue Trends beinhalten. Durch das Probieren verschiedener Richtungen entdecke ich auch neue Seiten an mir. Oft konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir das steht, und doch gefällt es mir dann. Daher finde ich Mode als sehr inspirierend um immer wieder neue Seiten an mir zu entdecken, und diese durch die Kleidung zum Ausdruck zu bringen. So profitiere ich täglich davon, mich gut zu kleiden und mir selbst ein schönes Gefühl zu geben, denn ich ziehe mich für mich gut an, und nicht für irgend jemand anderen. Ich bin es mir wert, mich gut zu fühlen, jeden Tag. Ganz nach dem Motto: "Smile, you are beautiful."

Mode ist auch ein Ausdruck von Mut und Selbstbewusstsein, in wie weit man sich mit gewagten Modellen identifiziert. Die ersten Frauen, die einen Minirock trugen wurden oft verspottet und belächelt, heute gehört er zum alltäglichen Bild. Es gab immer Vorreiterinnen, wie Coco Chanel, die diesen Mut und Selbstverständnis hatten und den Weg für andere Frauen geebnet haben. Coco Chanel verstand es ganz hervorragend die Frau als Person in Szene zu setzten und ihrer Großartigkeit Ausdruck zu geben. Keine Frau sollte sich durch Vernachlässigung ihrer Person schlechter stellen und sich nachlässig kleiden, sie sollte immer das Beste aus sich machen, um ihren Glanz zu fühlen und zu verbreiten. Coco Chanel wurde eine Stil-Ikone, durch ihre schlichte Eleganz hat sie überall Eindruck hinterlassen. Dabei hat sie ihren Stil mit den Jahren perfektioniert und sich nie von ihrem Kurs abbringen lassen. So sagte sie einmal:

"Mode ist nichts, was nur in der Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße. Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem was passiert." 

Mit diesem Lebensgefühl beschließe ich meinen Artikel und verbleibe mit lieben Grüßen, herzlichst Eure Silvia.

Freitag, 15. Dezember 2017

Pullover im trendigen Grobstrick - Look

Pullover gehen immer, die Vielfältigkeit in Form und Farbe machen sie zu einem Allrounder, der immer wieder neu interpretiert werden kann.

Norweger Pullover zum Beispiel sieht man immer wieder, so richtig out sind sie selten. Ob Oversize, im Wickel-Look, ob kurze oder lange Längen, für jeden Geschmack findet sich etwas. Aktuell sind Grobstrick-Pullover In, mit Zopfmuster, auch Pullover mit Schnürungen sieht man viel, aber auch Leo-Muster oder Colourblocking sind wie seit vielen Jahren ein aktuelles Thema. Auch die Trageweise ist bei Pullovern mit großen Kragen änderbar, von hochgeschlossen bis Schulterfrei. Der Off-Shoulder Trend vom Sommer hat sich im Winter fortgesetzt. Auch bestickte Pullover mit Statements sieht man überall. Ihr seht schon, die Welt der Pullover ist fast unendlich, mit diesen Teilen könnt ihr so gut wie nichts falsch machen.

Die kuscheligen Oberteile wärmen uns nicht nur im Winter, sondern sorgen für ein gutes Hautklima, mit ein Grund, warum sie wohl so beliebt sind. Doch sollten sie von weicher Wolle sein, die nicht kratzt,  darum muss ich diese unbedingt im Laden probieren. Kauft euch einen guten Pullover, hier darf er ruhig ein bisschen mehr kosten, denn um so länger habt ihr etwas davon. Billige Pullover haben oft eine künstliche Griffigkeit, was ich auf meiner Haut nicht möchte. Da diese Grundteile immer wieder neu kombiniert und präsentiert werden können, lohnt eine gute Qualität, die man immer wieder dem Zeitgeschehen anpassen kann.

Toll ist es Pullover zu finden, die von sich aus schon mehrere Tragevarianten vereinen. Dieser hier verbindet den aktuellen Off-Shoulder-Look, kann aber genauso als Pullover mit großen Kragen getragen werden. Er hat das Zopfmuster vorne eingearbeitet, im Kragen eine aktuelle Schnürung mit Bändchen und ist aus dicker grauer weicher Wolle. Er verbindet somit gleich drei Trends, mindestens einer davon wird auch die nächsten Jahre immer noch In sein. Den Pullover gab es bei Tres Chic KK und kostete um die 60 Euro. Dazu ein Rock im angesagten Karo-Design von S. Oliver, der auch ca. 60 Euro gekostet hat. Kombiniert mit dem aktuellen Metallic-Look, dies wäre die silberne Tasche von Marco Tozzi, und eine Strickjacke mit Metallic-Print auf der Vorderseite, zeigt man das Modebewußtsein. Dazu graue Overknee´s um das Farbschema aufzugreifen. Graue oder blaue Tücher als Accessoires sehen gut dazu aus. Im Büro zieht man den Pullover über die Schulter, beim Abendessen den Kragen unter die Schulter. So hat man mit einem Teil zwei Looks, mit wenigen Handgriffen umgestylt. Das ist Mode, die begeistert.
Durch den blauen Rock wirkt der Look edler, und mit blauem Metallic-Nagellack en Vogue. Grobe Stiefeletten mit Aufnähern oder Boots mit Nieten und Perlen passen genauso toll dazu . Als Arm-Schmuck ein Wickelarmband mit Steinchen in Blau oder Grau.

Die sportliche Variante diese Pullover zu zeigen, ist mit Lederimitat Leggings zu kombinieren. Diese Art Leggings ist gerade sehr modern. Hier können die Pullover in unterschiedlichen Längen getragen werden, ob die ganz Kurzen, die zur Zeit In sind, oder länger über den Po gehend.
Hier auch wieder eine Strickjacke mit Metallischen Elementen in Wollweiß, passend zu der Tasche, diesmal mit schlichten grauen Boots von Jana, die eine silbern metallische Ferse haben. Eine silberne Kette und ein silbergrauer Schal komplettieren den Look. Dazu trage ich gerne ein silbernes Armband mit funkelnden Steinchen, passend zu einem silbernen Metallic-Nagellack.
Egal wo ihr hingehen wollt, ob ins Büro oder auf einen Weihnachtsmarkt, solche Pullover kann man zu vielen Gelegenheiten tragen und sind zeitlos schön. Bei guter Pflege kann man sie über Jahre hinweg immer wieder neu mit einfachen anderen Accessoires auftoppen.

Liebe Grüße, herzlichst Eure Silvia

Dienstag, 12. Dezember 2017

Rosenkohl Gemüse mit Pastinaken, Kichererbsen und Linsen

Um unseren Körper im Winter vor Erkältungen zu schützen, sollten wir ihm möglichst viel gesunde Nahrung zuführen. Zu diesen äußerst gesunden Gemüse gehört der Rosenkohl, identisch in der Wirkung wie der Brokkoli. Er hat viele Vitamine, nicht nur das wichtige Vitamin C, das wir uns gerne bei Erkältungen zuführen, um unsere Immunabwehr zu stärken, sondern noch B-Vitamine, Vitamin K, Kalium, Zink und Ballaststoffe. Außerdem wirkt er auch leicht antibakteriell.

Pastinaken kennen nur noch wenige, dabei ist auch dieses Knollengemüse sehr gesund und wohlschmeckend. Langsam wird es wieder populärer und hält in guten Küchen wieder Einzug. Pastinaken haben eine würzigen und nussigen Geschmack, der leicht süßlich ist, daher passen sie auch gut zu Kartoffelgemüse. Gerne kann man auch ein reines Pastinaken Gemüse machen, ich mag aber die vielfältigen Gemüsebeilagen oder Eintöpfe. Pastinaken ergänzen den Rosenkohl nicht nur um vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Dies sind alles Nährstoffe, die unser Körper vermehrt im Herbst und Winter braucht, um dem Wetter zu strotzen. Pastinaken helfen die Nerven- und Muskelimpulse weiter zu leiten und helfen auch beim Aufbau des Bindegewebes. Die Natur hat sich schon was dabei gedacht, uns diese Gemüsesorten, insbesondere den Kohl im Herbst zu präsentieren, so können wir den Körper bestmöglich auf die Winterzeit vorbereiten und unterstützen. 

Um den Anteil von gesunden Hülsenfrüchten in der Ernährung aufrecht zu erhalten, kann man sie einfach in den Eintöpfen mitkochen. Ich nehme hier gerne 3 - 4 EL Kichererbsen und 3 - 4 EL rote Linsen. 

Nun also zu meinem Gemüse. Als Zutaten verwende ich ein Netz Rosenkohl, diese bekommt man auf dem Wochenmarkt. Manchmal bekommt man ihn auch lose, da dürfen es dann ca. 500 Gramm sein. 

1 Säckchen Rosenkohl
3 - 4 Pastinaken
3 - 4 Mohrrüben
3 - 4 Zehen Knoblauch
1 Chilli-Schote
1 Paprika
1 handvoll geschnittenen Lauch
100 - 150 Gramm Pilze
sowie die Kichererbsen und Linsen. 

Den Rosenkohl erst putzen und waschen, wer ihn nicht putzen will, kann natürlich auch TK-Gemüse nehmen. Bei Lauch kaufe ich auch immer mehrere Stangen und friere diesen dann geschnitten ein. So hat man immer für Suppen oder Gemüse einen da, wenn man schnell etwas machen will. Lauch gibt überall einen guten Geschmack zu. Wer auch ein heimlicher Kürbiskern-Chunkie ist, kann natürlich auch wieder Mandeln und Kürbiskerne zugeben. 
Als erstes gebe ich die Kichererbsen und Linsen in den Topf und lasse sie für 10 Minuten aufkochen, damit diese weich werden, sie köcheln dann weiter, bis ich das Gemüse geschält und geschnitten habe. Die Pastinaken und die Möhren schäle ich nur und schneide sie einfach in Scheiben. Die Chilli-Schote und den Knoblauch hacke ich in kleine Stückchen. Nach ungefähr 20 Minuten reduziere ich die Hitze auf die Hälfte und gebe das ganze Gemüse dazu. Das Gemüse sollte nicht zu heiß gekocht werden und sollte noch einen guten Biss haben, damit die Vitamine erhalten bleiben. Dazu kommen auch die gefrorenen gemischten Pilze. Gewürzt wird wieder mit Salz, Kurkuma, Kreuzkümmel und Pfeffer. Den Lachs brate ich in Kokosöl kurz an, bis er eine knusprig ist. Man kann auch wieder TK-Kräuter ins Gemüse zugeben, oder getrocknete Petersilie und Co. Auch getrocknete Kräuter sind sehr wertvoll, jedoch verzichte ich auf alle fertigen Kräuter-Mischungen, da hier oft noch Glutamat mit verarbeitet wird. Zum Schluss gebe ich vor dem Servieren noch einen Schuss Hanföl oder Leinöl über das Gemüse, um gute Omega Fettsäuren zuzuführen. 
Fertig ist ein schönes deftiges Wintergemüse mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, deren wir in der dunklen Jahreszeit besonders brauchen. Zubereitungszeit ca. 10 Minuten für das Gemüse putzen und schneiden, 30 Minuten gesamte Arbeitszeit. Und dabei sehr lecker. Guten Appetit. 

Alles Liebe, herzlichst Eure Silvia.

Blogumzug

Es gibt mich noch. Nur woanders! Neuer Blog unter : https://www.silviatopage.de/